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    Dieser Durchbruch beim autonomen Fahren verändert alles

    Zusammenfassung:Mobileye ist nach eigenen Angaben ein technologischer Durchbruch gelungen© Getty Images / Mario Tama

      Mobileye ist nach eigenen Angaben ein technologischer Durchbruch gelungen

      © Getty Images / Mario Tama

      Die diesjährige virtuell ausgetragene Consumer Electronics Show (CES) stand voll im Zeichen des autonomen Fahrens. Dass das die Zukunft ist, bestreitet wohl kaum jemand. Die Frage ist nur, wann es so weit sein wird. Glaubt man den Ankündigungen der CES aus der vergangenen Woche, steht die gesamte Branche aber vor einem Durchbruch. Schon 2025 würden autonome Fahrzeuge flächendeckend eingesetzt, ist Amnon Shashua, CEO des israelischen Sensoren-Herstellers Mobileye, überzeugt.

      Seinen Optimismus bezieht Shashua aus den Entwicklungen im eigenen Haus. So sei es dank einer automatischen Datenverarbeitung möglich, eine ganze Stadt innerhalb von kurzer Zeit zu vermessen und in HD-Karten zu übertragen. Als Beispiel führte er München an. Dort habe man im vergangenen Jahr mit zwei Mitarbeitern eine HD-Karte fast aller Straßen innerhalb von zwei Wochen erstellt. Die per Kamera gesammelten Daten würden automatisch in die Cloud hochgeladen, analysiert und in Form der HD-Karte aufgearbeitet. Gleichzeitig stütze man sich auf Daten, die von Millionen von Fahrzeugen gesammelt werden, die schon eine Mobileye-Kamera an Bord haben. Weltweit kämen so pro Tag acht Millionen Fahrzeugkilometer sammeln.

      Es werden weniger Sensoren gebraucht als gemeinhin behauptet

      Der Ansatz, alle Entscheidungen des Fahrzeugs vor allem über die Kamera zu steuern, entspricht dem von Tesla. Die Daten sollen dabei direkt im Fahrzeug analysiert werden. Der Nachteil an diesem Weg ist, dass die Analyse komplex ist und vor allem viel Rechenpower verlangt. Tesla und Mobileye sehen die Kamera als Hauptsensor. Andere Sensoren wie Radar und Lidar – auf die viele andere Unternehmen in der Branche setzen – dienen allerhöchstens zur Unterstützung.

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      Vorteilhaft an diesem Weg ist vor allem, dass weniger Daten entstehen, die analysiert werden müssen. Das Auto kann also schneller entscheiden, was zu tun ist. Und es ist dieser Ansatz, der vor allem das Live-Mapping beschleunigt. Die Daten können sofort in die Cloud überspielt und dort analysiert werden. Dann werden sie an andere Fahrzeuge nach Bedarf ausgespielt. So lassen sich kurzfristige Hindernisse wie etwa Tagesbaustellen sofort in die Kartendarstellung im Fahrerdisplay einbauen.

      Das klingt sehr trocken, bedeutet aber einen Durchbruch bei der Technologie des autonomen Fahrens. Wenn Daten einer Kamera ausreichen und live fehlerfrei analysiert werden können, werden zwei Dinge erreicht: Zum einen müssen nicht mehr alle erdenklichen Verkehrssituationen vorher mittels einer Software festgelegt werden, was die Entwicklung des autonomen Fahrens erheblich beschleunigt. Autos sind dann in der Lage eigenständig – basierend auf Algorithmen – Entscheidungen zu treffen. Zum anderen werden die Kosten erheblich gesenkt.

      Taxifahren bald so günstig wie ein Busticket

      Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind – neben der Sicherheit des Systems – entscheidend für die Einführung von Robo-Taxis. Wenn man den Preis für das System auf weit unter 10.000 Euro pro Fahrzeug drücken kann, amortisieren sich die Mehrkosten im Taxibetrieb innerhalb von wenigen Monaten. Denn der Fahrer des Taxi macht rund 70 Prozent der Kosten aus. Bei Mobileye rechnet man damit, dass eine Taxifahrt in ein paar Jahren kaum mehr als ein ÖPNV-Ticket kosten wird.

      Werden Taxifahrer also überflüssig? Wenn es nach Mobileye, Tesla und Waymo geht, ist das nur eine Frage von wenigen Jahren. Allerdings gibt es neben der Technik noch eine weitere Hürde: die Gesetzgebung. Es gibt zwar mittlerweile für die EU einen Gesetzesvorschlag, der Level 3 Autonomie freigeben soll, doch bis es in den Landesgesetzen umgesetzt ist, dauert das lange. Zu groß ist die Angst, dass die Technologien am Ende doch nicht so sicher sind, wie die Hersteller versprechen.

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      Gleichzeitig wächst aber der Druck aus der Industrie, vor allem der Tech-Konzerne erhoffen sich große Einnahmen durch den Einsatz der Robo-Taxis. Zudem geht es in dem Rennen auch um Patente und die Frage, welches Land bei der Einführung der Technologie die Nase vorne haben wird. Der Digitalisierung-Druck dürfte für eine beschleunigte Zulassung vollautonomer Fahrzeuge sorgen.

      Don Dahlmann ist seit über 25 Jahren Journalist und seit über zehn Jahren in der Automobilbranche unterwegs. Jeden Montag lest Ihr hier seine Kolumne „Drehmoment, die einen kritischen Blick auf die Mobility-Branche wirft.

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