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    Neue Studie: Zwei Merkmale im Blut von Covid-19-Patienten erhöhen deren Risiko für einen schweren Verlauf

    Zusammenfassung:feellife / Getty ImagesForscher der Universität Kiel fanden heraus, dass ein schwerer Verlauf des Co

      feellife / Getty Images

      Forscher der Universität Kiel fanden heraus, dass ein schwerer Verlauf des Coronavirus mit unreifen Vorläuferzellen von roten Blutkörperchen und Blutplättchen zusammenhängt.

      Ihre Studie ergab, dass diese beiden Zellen bei einem schweren Krankheitsverlauf zu früh vom Knochenmark ins Blut geschwemmt werden.

      Durch die Ergebnisse könnten Risikopatienten und weitere Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf in Zukunft gezielter behandelt werden.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Menschen erkranken schwerer am Coronavirus, wenn unreife, rote Blutkörperchen und Blutplättchen zu früh aus dem Knochenmark ins Blut gelangen. Das zeigt eine neue Studie von Forscherinnen und Forschern der Universität Kiel. Ihre Ergebnisse sind in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Immunity veröffentlicht worden.

      Dass SARS-CoV-2 Gewebeschäden an wichtigen Organen wie Herz und Lunge verursacht und zu einer Überreaktion des Immunsystems führen kann, die eventuell sogar tödlich endet, ist bekannt. Allerdings konnte noch immer nicht vollständig nachgewiesen werden, weshalb einige Menschen einen schwereren Krankheitsverlauf haben als andere — und wovon es abhängt, ob jemand solch einen schlimmen Verlauf überlebt oder nicht.

      Die Forschungsgruppe um den Immunologen Philip Rosenstiel und die Immunologin Joanna Bernardes wollten deshalb herausfinden, was genau die Schwere des Krankheitsverlaufs beeinflusst und wie man siefrühzeitig erkennen kann.

      Blut von Menschen mit schweren Verläufen analysiert

      Deshalb führten die Wissenschaftler eine Studie mit 14 Personen durch, die schwer am Coronavirus erkrankt waren. Den Teilnehmenden wurde innerhalb von zwei Wochen fünfmal Blut abgenommen. Das analysierten die Forscherinnen und Forscher anschließend. Dabei achteten sie darauf, welche Zellen sich zu verschiedenen Zeitpunkten der Erkrankung im Blut der Betroffenen befanden. Im Anschluss führte die Forschungsgruppe dieselbe Analyse mit 39 weiteren Personen durch, die aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus auf der Intensivstation behandelt werden mussten.

      „Das Besondere ist, dass wir mithilfe der sogenannten Einzelzellgenomik hunderttausende Zellen durch Sequenzierung parallel analysiert haben und damit auch seltenere Zelltypen identifizieren konnten“, erklärt Joanna Bernardes. „Zusammen mit anderen Daten wie klinischen Laborwerten und Messungen von Entzündungsbotenstoffen konnten wir eine Art Fingerabdruck, eine Signatur, der veränderten Funktionsweise dieser Zellen, erstellen und über die Zeit verfolgen.”

      Durch dieses Analyseverfahren stellten die Forscher fest, dass bei den 14 Teilnehmenden der ersten Studie vor allem unreife Vorläuferzellen von Blutplättchen und roten Blutkörperchen im Blut vorhanden waren. Diese beiden Zellarten werden auch Megakaryozyten genannt. Von den 39 analysierten Corona-Intensivpatienten besaßen vor allem die Betroffenen, die später an dem Virus starben, jene beiden Zellarten.

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      Zusammenhang mit Gerinnungsproblemen

      Auffällig ist außerdem auch, dass sich die Vorläuferzellen normalweise im Knochenmark und nicht im Blut befinden sollten. Die Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass sie zu früh aus dem Knochenmark ins Blut geschwemmt wurden und dass dies mit einem schlimmen oder tödlichen Covid-19-Verlauf zusammenhängt.

      „Blutplättchen sind zuständig für die Blutgerinnung und eine der häufigsten direkten Todesursachen bei Covid-19 sind Gerinnungsprobleme, so Rosenstiel. Die unreifen Blutplättchen häufen sich wahrscheinlich leichter an als voll entwickelte Zellen, sodass das Blut nicht mehr richtig fließen kann.

      Die Forscher gehen davon aus, dass die Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen aufgrund des Sauerstoffmangels entstehen, an dem Corona-Patienten oft leiden. Um Sauerstoff bei einem Mangel besser im Blut verteilen zu können, versucht das Knochenmark, verstärkt rote Blutkörperchen herzustellen. Da die Zellreifung bei diesem erhöhten Tempo allerdings nicht mehr hinterherkommt, gelangen zu viele unreife Blutkörperchen in die Blutlaufbahn.

      Die Befunde der Studie könnten in Zukunft dabei helfen, Corona-Patientinnen und -Patienten zu identifizieren, bei denen die Gefahr eines schweren Verlaufs besonders hoch ist. Enthält ihr Blut die beiden Biomarker — also die zwei Zelltypen, die als Warnsignale interpretiert werden können — könnten diese Menschen bald frühzeitiger diagnostiziert und gezielter behandelt werden.

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