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    Angriff auf die Traditionsbanken: Digitalbank N26 richtet Girokonten neu aus

    Zusammenfassung:N26N26 ist mit seinen kostenlosen Online-Girokonten bekannt geworden, bietet inzwischen aber auch Pr

      N26

      N26 ist mit seinen kostenlosen Online-Girokonten bekannt geworden, bietet inzwischen aber auch Premiummodelle an.

      Mit einer Neuausrichtung des gesamten Portfolios will das Fintech nun den Anteil der zahlenden Privatkunden erhöhen.

      Im Zentrum steht ein günstigeres Konto, mit dem N26 den Massenmarkt angreifen will. Kunden sollen gezielt von traditionellen Banken abgeworben werden.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Die Berliner Digitalbank N26 will den Anteil der zahlenden Kunden deutlich steigern und plant deshalb eine umfassende Neuausrichtung seiner Girokonten für Privatkunden. Im Mittelpunkt des Umbaus steht das neue Premiumkonto N26 Smart. „Wir wollen damit den Massenmarkt im Banking erobern“, sagt Deutschlandchef Georg Hauer im Gespräch mit Business Insider. „Etwa jeder zweite Deutsche wäre offen für digitales Banking.”

      Mit dem Smart-Konto will N26 in erster Linie zahlende Kunden von traditionellen Banken abwerben. Die Verkaufsargumente dabei: ein günstigerer Preis und ein vergleichbarer Kundenservice. So bietet N26 für eine monatliche Gebühr von knapp fünf Euro unter anderem einen Telefonsupport, bis zu fünf kostenlosen Abhebungen pro Monat und die Nutzung von „Shared Spaces, eine Art Gemeinschaftskonto.

      Bisher nur 20 Prozent zahlende Kunden

      Das Fintech hat seit dem Markstart 2015 vor allem mit Gratis-Girokonto um Neukunden gebuhlt und erst später kostenpflichtige Optionen eingeführt. In Deutschland zahlen deswegen nur rund 20 Prozent der aktiven Kunden für ihr N26-Konto, sagt Hauer. Ziel sei es, den Anteil der Premiumkunden mit einer Produktoffensive auf über 30 Prozent zu steigern.

      Ausschlaggebend für die Neupositionierung ist laut Hauer die Corona-Pandemie, in deren Verlauf die Nachfrage nach kostenpflichtigen Konten noch stärker gestiegen sei.

      Was der Manager dabei nicht erwähnt: Das Angebot von N26 hat im Zuge der Krise auch an Attraktivität eingebüßt. Die Kernzielgruppe der Digitalbank sind seit jeher junge Berufstätige, die häufig ins Ausland verreisen. Auf sie ist auch das bisherige Basis-Premiumkonto N26 You zugeschnitten, inklusive weltweit kostenloser Abhebungen und einer Gebühr für eine umfangreiche Reiseversicherung.

      Das Problem: Angesichts der Reisewarnungen und Ausgangsbeschränkungen ist das kaum noch ein Verkaufsargument.

      Kostenloses Konto soll bleiben

      N26 Smart soll nun das bisherige Einsteigerkonto N26 You ersetzten. Im Unterschied zu den anderen Premiumkonten gilt hier die neu eingeführte Strafzins-Regelung. Das sind die weiteren Änderungen im Zuge der Neuausrichtung:

      N26 You wird zu N26 International und soll noch enger auf die Zielgruppe der Vielflieger und Weltenbummler zugeschnitten werden. Der Preis bleibt bei knapp zehn Euro.N26 Metal wird zu N26 Unlimited. Kunden sollen noch mehr Vorteile und Angebote aus Partnerprogrammen bekommen. Der Preis bleibt bei knapp 17 Euro.Alle Kunden sollen von neuen Spar-und Kreditprodukten profitieren. Geplant sind demnach ein neues Tagesgeldkonto und eine Funktion, die Cent-Beträge automatisch aufrundet und zum Sparen zurücklegt. Dispo-und Konsumkredite sollen auch international ausgerollt werden.

      Das kostenlose Standard-Konto bleibe weiterhin erhalten. Es sei „ein fixer Bestandteil unserer Strategie, sagt Deutschlandchef Hauer.

      Gratis-Girokonten verlieren für Banken an Bedeutung

      Kostenloses Girokonto sind nach den Erkenntnissen der Finanzexperten der Stiftung Warentest ein Auslaufmodell in Deutschland. Bei einer Auswertung von 294 Kontomodellen von 125 Kreditinstituten in Deutschland fanden die Tester im August nur 20 online geführte Gehaltskonten, die ohne weitere Bedingungen kostenlos sind. Der Grund: Sie lohnen sich für die Banken meistens nicht mehr.

      „Grundsätzlich stellen wir seit Jahren einen Trend zu mehr und zunehmend höheren Gebühren für Serviceleistungen fest, sagte Finanztest-Expertin Heike Nicodemus der Deutschen Presse-Agentur im August.

      Auch N26 hat sich im Laufe der Jahre vom reinen Gratis-Konto verabschiedet und ein gemischtes Portfolio eingeführt. Die aktuelle Neuausrichtung zeigt, dass die Premiumkonten zum wichtigsten Umsatztreiber werden sollen. Aktuell kommt etwa ein Drittel der Umsätze aus den Premium-Segmenten, ein Drittel aus dem Zahlungsverkehr und ein Drittel aus sonstigen Geschäften, etwa Kredit- und Sparprodukten. Ziel sei es laut Deutschlandchef Hauer, den Premiumanteil auf 40 bis 50 Prozent zu steigern.

      Ein Nebeneffekt dieser Strategie: Die einst junge und hippe Digitalbank wird älter. „Ein durchschnittlicher N26-Kunde ist Anfang oder Mitte 30. Die Tendenz ist aber steigend, das heißt das Durchschnittsalter geht auf die 40 zu, erklärt Hauer.

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