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    Aspirin versus Ibuprofen: Was die wichtigsten Unterschiede sind — und wann sich was eignet

    Zusammenfassung:Aspirin und Ibuprofen können beide Schmerzen und Entzündungen lindern — dennoch gibt es einige wesen

      Aspirin und Ibuprofen können beide Schmerzen und Entzündungen lindern — dennoch gibt es einige wesentliche Unterschiede.

      Eternity in an Instant/Getty Images

      Aspirin und Ibuprofen enthalten unterschiedliche Wirkstoffe — während Aspirin mit Salicylsäure hergestellt wird, ist die Basis von Ibuprofen die Propionsäure.

      Sowohl Aspirin als auch Ibuprofen werden zur Behandlung von Schmerzen durch Entzündungen oder Verletzungen, Kopfschmerzen, Fieber, Arthritis und Menstruationskrämpfen eingesetzt.

      Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Ibuprofen meiden, da es unter Umständen das Risiko von Herzbeschwerden steigern kann.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Wer schon einmal ein rezeptfreies Schmerzmittel eingenommen hat, kennt wahrscheinlich Aspirin oder Ibuprofen. Es sind die verbreitetsten nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamente (NSAR), die normalerweise zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt werden.

      Es handelt sich bei beiden um beliebte Wirkstoffe für eine Reihe von Markenprodukten wie Advil und Motrin (Ibuprofen) oder Bayer und Ecotrin (Aspirin). Doch nur weil sie frei verkäuflich sind, heißt das noch lange nicht, dass sie für jedermann bedenkenlos einzunehmen und sicher sind.

      Über die folgenden Unterschiede zwischen beiden Medikamenten solltet ihr Bescheid wissen.

      Der Unterschied zwischen Aspirin und Ibuprofen

      Obwohl Aspirin und Ibuprofen beide zur Gruppe der NSAR zählen, werden sie aus unterschiedlichen Grundinhaltsstoffen hergestellt.

      Aspirin wird aus Salicylsäure und Ibuprofen aus Propionsäure hergestellt. Der Unterschied zwischen den beiden Säuren ist in ihrer chemischen Struktur begründet, besonders dort, wo Kohlenstoff und Sauerstoff angeordnet sind.

      Trotz leichter Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung wirken Aspirin und Ibuprofen auf die gleiche Weise. Sie hemmen beide das Enzym Cyclooxygenase (auch als COX-Enzym bekannt). Dadurch verhindern sie die Bildung von sogenannten Prostaglandinen, das sind Chemikalien, die Entzündungsreaktionen hervorrufen.

      „Indem wir diese Prostaglandine hemmen, unterbinden wir die inflammatorische Reaktionskette, die für die Schmerzen verantwortlich ist. Wir bekämpfen also die Entzündung oder lindern sie und mit ihr gemeinsam auch den Schmerz, sagt Medhat Mikhael. Er ist Spezialist für Schmerzmanagement und medizinischer Leiter des nicht-operativen Programms am Spine Health Center des MemorialCare Orange Coast Medical Center in Fountain Valley in Kalifornien.

      Außerdem ist die Dosierung der einzelnen Medikamente unterschiedlich. Aspirin gibt es in der Regel in Dosierungen von 325 Milligramm, während Ibuprofen in der Regel mit 200 Milligramm dosiert wird. Je nach Bedarf können beide Medikamente bei Schmerzen, Fieber oder anderen Erkrankungen alle 4 bis 6 Stunden eingenommen werden.

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      Welches Medikament solltet ihr einnehmen?

      Sowohl Aspirin als auch Ibuprofen eignen sich zur kurzfristigen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen über einige Tage hinweg. Sie sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum — durchgehend über einige Wochen oder mehr — eingenommen werden; es sei denn, das wird von einem Arzt empfohlen.

      Laut Mikhael kann Ibuprofen bei bestimmten chronischen Schmerzen auch über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, vorausgesetzt, die Einnahme wird „unterbrochen und das Medikament wird ein oder zwei Wochen abgesetzt. Für eine derartige längerfristige Anwendung ist Ibuprofen besser geeignet als Aspirin.

      Generell, so Mikhael, könnten beide zur Behandlung der gleichen Beschwerden eingesetzt werden, darunter:

      Entzündungsbedingte Schmerzen (z.B. durch eine Verletzung oder Krankheit)KopfschmerzenMenstruationskrämpfeArthritisFieber

      Einer der Unterschiede ist indes, dass Aspirin langfristig zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen eingesetzt werden kann, so Mikhael. Allerdings nur dann, wenn das Aspirin in einer viel niedrigeren Dosis von 81 Milligramm eingenommen wird. Dies wird allgemein als Baby-Aspirin bezeichnet.

      Möglicherweise empfiehlt euch euer Arzt oder eure Ärztin die tägliche Einnahme von Baby-Aspirin, wenn ihr ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall habt oder bereits einen Herzinfarkt hattet und einen sehr hohen Blutdruck habt.

      Nebenwirkungen von Aspirin und Ibuprofen

      Wie bei den meisten Medikamenten besteht sowohl bei Aspirin als auch bei Ibuprofen immer das Risiko von unerwünschten, manchmal auch schweren Nebenwirkungen. Einige potenzielle Nebenwirkungen sind:

      BauchschmerzenVerdauungsstörungen oder SodbrennenÜbelkeitVerstopfungDurchfallKopfschmerzen

      Mikhael zufolge verspüren Menschen am häufigsten Bauchschmerzen oder Sodbrennen, insbesondere wenn das Medikament auf nüchternen Magen eingenommen wurde. Das kann möglicherweise auch ein Hinweis darauf sein, dass ihr es mit einer Gastritis oder einer Entzündung der Magenschleimhaut zu tun habt. Aspirin verursacht mit größerer Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich als Ibuprofen.

      Werden langfristig hohe Dosierungen von Aspirin oder Ibuprofen eingenommen, kann das zu schweren Nebenwirkungen wie Magengeschwüren (Geschwüre im Magen oder Dünndarm) oder Nierenversagen führen, erklärt Mikhael. Das Risiko für Magengeschwüre ist mit Aspirin höher.

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      Im Gegensatz zu Aspirin kann Ibuprofen jedoch das Risiko von Herz-Kreislauf-Problemen erhöhen. Deshalb ist es so wichtig, die Medikamente nach Anweisung und nicht über einen längeren Zeitraum einzunehmen, um diese schwerwiegenden Nebenwirkungen zu vermeiden.

      Manche Menschen, die an bestimmten Erkrankungen leiden, sollten unter Umständen sowohl auf Aspirin als auch auf Ibuprofen verzichten. Laut Mikhael sollten die folgenden Personengruppen Aspirin aufgrund des erhöhten Risikos damit verbundener Nebenwirkungen meiden:

      Menschen mit erhöhtem BlutungsrisikoMenschen mit Nierenproblemen in der VergangenheitMenschen, die bereits ein Magengeschwür oder eine schwere Gastritis hatten

      Und die folgenden Personengruppen sollten möglichst auf Ibuprofen verzichten, aufgrund des erhöhten Risikos damit zusammenhängender Nebenwirkungen:

      Menschen, die selbst oder in ihrer Familie eine Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorweisenMenschen mit Nierenproblemen in der VergangenheitMenschen, die bereits ein Magengeschwür oder eine schwere Gastritis hatten

      Darüber hinaus sollten schwangere Frauen keines der beiden Medikamente verwenden. Stattdessen empfiehlt Mikhael ihnen, sich für Paracetamol (Tylenol) zu entscheiden, wenn sie während der Schwangerschaft ein Schmerzmittel benötigen.

      Fazit

      Ob jemand Aspirin oder Ibuprofen einnimmt, hängt meist von der persönlichen Vorliebe ab, da sie bei den gleichen Beschwerden eingesetzt werden und beide mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden sein können. Seid ihr euch nicht sicher, ob diese NSAR für euch geeignet sind, solltet ihr unbedingt euren Arzt vor der Einnahme eines der beiden Mittel fragen. Geht auf Nummer sicher und nehmt die Medikamente immer wie verschrieben ein.

      Dieser Artikel wurde von Ilona Tomić aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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