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    Gutschein-Chaos: Warum gesunde Kinder Voucher für FFP2-Masken von den Krankenkassen erhalten

    Zusammenfassung:Schüler mit FFP2-Maskenpicture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig / Eibner-PressefotoEigentlich so

      Schüler mit FFP2-Masken

      picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig / Eibner-Pressefoto

      Eigentlich sollten nur Ältere und chronisch Erkrankte Gutscheine der Bundesregierung für FFP2-Masken bekommen.

      Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter teilten aber auch immer mehr Eltern die Gutscheine, die ihre Kinder von den Kassen bekamen – dabei seien diese gesund.

      Die Krankenkassen sehen die Ursache für Verwechslungen bei Kindern, die in der Vergangenheit auf Asthma untersucht worden waren.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Seit diesem Montag gilt in vielen Bundesländern die Pflicht, Mund und Nase in der Öffentlichkeit mit einer mehrlagigen OP-Maske oder einer FFP2-Maske zu bedecken. Damit Menschen aus Risikogruppen, wie beispielsweise Ältere oder Personen mit Vorerkrankungen, sich diese verstärkt schützenden Masken auch leisten können, hat die Bundesregierung ein Gutschein-System beschlossen. Ab dem 1. Januar erhalten Betroffene von ihrer Krankenkasse Gutscheine für zweimal je sechs Masken, nur noch ein Eigenanteil von 2 Euro pro Maske muss zugesteuert werden. Zur Risikogruppe in Deutschland gehören laut korrigierten Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums derzeit rund 34 Millionen Menschen, den Bund kostet die Aktion rund 2,5 Milliarden Euro.

      Masken für Kinder statt Senioren

      Laut dem Kurznachrichtendienst Twitter erhielten in den vergangenen Tagen aber nicht nur Seniorinnen und Senioren oder chronisch Erkrankte die Gutscheine für die Masken, sondern auch Kinder – teilweise in einem Alter, in dem für sie die Maskenpflicht noch gar nicht gilt.

      Jonathan Denner twitterte dieses Bild eines Schreibens an seinen Sohn (3,5 Jahre alt):

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      Zu Business Insider sagte er: „Ich kann mir nicht erklären, warum mein Sohn den Gutschein erhalten hat. Er gehört nicht zur Risikogruppe.

      Denner ist nicht allein mit seiner Verwunderung. „Unsere gesunde 3jährige Tochter hat gestern den Brief mit dem Gutschein bekommen“, twittert eine Nutzerin. Ein anderer schreibt: „Meine Nichte hat heute auch so nen Brief mit Gutscheinen für FFP2 Masken bekommen. Das Abholen könnte mangels verlangtem Personalausweis jedoch schwer werden.” Und wieder ein anderer: „Das gleiche hier beim 13jährigen Sohn. Bei uns hat es wohl die Knappschaft vergeigt. Eventuell gleiche Krankenkasse?

      Der Hinweis auf die Krankenkasse ist berechtigt, denn die Datensätze darüber, wer eine Maske bekommen soll, stammen von den Kassen. Zuerst müssen die Krankenkassen die Daten der Personen, die laut ihrem Register für einen Gutschein in Frage kommen, an den Bund schicken. Dieser leitet die Daten weiter an die Bundesdruckerei, die fälschungssichere Gutscheine druckt. Von dort geht es wieder an die Kassen, die die Briefe an ihre Versicherten versenden.

      Versand der Masken-Gutscheine bis Mitte Februar

      Dabei müssen sie in Tranchen vorgehen: Zunächst sind alle über 75 Jahren an der Reihe, dieser Versand soll bis Mitte Januar abgeschlossen sein. Dann folgen Personen ab 70 Jahren, sowie solche mit bestimmten Vorerkrankungen und Risikofaktoren – die Lieferung dieser Gutscheine aus der Bundesdruckerei sollte ab dem 18. Januar beginnen. Zum Schluss kommen die Versicherten ab 60 Jahren an die Reihe. „Dafür soll die Lieferung der Voucher aus der Bundesdruckerei Anfang Februar beginnen, sodass danach der Versand an die Versicherten starten kann und die letzte Gruppe voraussichtlich bis Mitte Februar vollständig bedient werden kann. so ein Sprecher des Verbandes der Privaten Krankenversicherer (PKV) zu Business Insider. Insgesamt werden es rund 3,7 Millionen Briefe an Privatversicherte sein, wie der Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV) Business Insider mitteilte. Die Voucher haben Gültigkeitszeiträume, um die Abholung in den Apotheken zeitlich zu entzerren.

      Auf der einen Seite also die wartenden Risikopatienten, auf der anderen Kinder, die teilweise keinen Bedarf für die Gutscheine haben.

      Eine Sprecherin des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) über einen möglichen Grund für die Gutscheine für Kinder zu Business Insider: „Grundsätzlich ist es so, dass die FFP2-Gutscheine an alle Versicherten versendet werden sollen, für die in den Abrechnungsdaten eine Diagnose aus dem vom Gesundheitsministerium vorgegebenen Kriterienkatalog verzeichnet ist.“ Zu diesem Katalog gehöre unter anderem auch Asthma. „Es ist durchaus möglich, dass Ärzte einen „Verdacht auf Asthma” untersucht hatten und diese Befunde nun in den Datenbanken als Kriterien zum Versand der FFP2-Masken gewirkt haben.

      Die private Versicherung Debeka hat den Punkt bereits auf ihre Webseite aufgenommen. Unter der Rubrik „Warum hat mein Kind einen Voucher erhalten?“ verweist der Versicherer auf die geltenden gesetzlichen Vorgaben: „Kleinkinder und Kinder wurden von der SchutzmV nicht ausgeschlossen. Wir bitten Sie, dies mit dem Hinweis darauf zu entschuldigen, dass wir lediglich den Vorgaben der Bundesregierung gefolgt sind.” Im Klartext: Auch hier der Verweis auf die Kriterienliste des Bundes.

      Asthma-Diagnose als Auslöser

      Bei der Barmer, eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands, kennt man die Problematik. Erklärung eines Sprechers: „Bezüglich der in der gesetzlichen Verordnung genannten Risikogruppen ist keine Altersuntergrenze genannt. Demnach können auch Kinder zu den definierten Risikogruppen (zum Beispiel mit der Diagnose Asthma bronchiale) zählen.“ Grundsätzlich gehören zu diesen Risikogruppen auch die Personen, die im entsprechenden Analysezeitraum, also vom 1. Juli 2019 bis 15. Dezember 2020, nur ein einziges Mal eine entsprechende Diagnose erhalten haben. „Im Falle der Datenselektion zur Ermittlung der Risikogruppen kann es also sein, dass die Diagnose zwar einmalig gestellt wurde, das Kind aber inzwischen wieder gesund ist.”, so der Sprecher.

      Immerhin die Verteilung der Gutscheine läuft bei der Barmer bisher nach Zeitplan. Die Barmer hat insgesamt 4,5 Millionen Voucher für ihre Versicherten bestellt, wovon sie bereits die erste Tranche mit 1,5 Millionen Gutscheinen und die zweite Tranche mit 1,7 Millionen Gutscheinen von der Bundesdruckerei erhalten hat. „Wir gehen derzeit davon aus, dass alle Versicherten ab 75 Jahre ihre Berechtigungsscheine bis spätestens heute, den 25. Januar 2021, per Post erhalten werden. Die Gutscheine der zweiten Tranche, mit der die 70- bis 74-Jährigen inklusive der Risikopatientinnen und -patienten beliefert werden, sollen bis voraussichtlich 3. Februar 2021 in den Briefkästen sein., so der Sprecher.

      Für Familienvater Denner bleibt das Rätsel dennoch ungelöst – sein Sohn wurde nie auf Asthma getestet. „Ich würde mich freuen, wenn meine Krankenkasse da auf mich zukommen würde und es mir erklärt, wünscht sich Denner.

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