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    Wenn euer Job nicht familienfreundlich ist, dann hat die Firma schlecht geplant

    Zusammenfassung:RozochkaIvn/ShutterstockDurch alle Branchen hinweg und auf allen Karrierestufen gibt es Menschen, di

      RozochkaIvn/Shutterstock

      Durch alle Branchen hinweg und auf allen Karrierestufen gibt es Menschen, die sind wichtig. Hinterfragen müssen wir allerdings, warum sie nicht ersetzbar sind.

      Wenn Jobs so wichtig sind, dass sie keine Familienfreundlichkeit erlauben, dann müssen Doppelstrukturen geschaffen werden.

      Wenn Frauen flächendeckend ihre eigene Wichtigkeit anerkennen, bricht das ganze System zusammen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Wir sind nicht genug. Ich meine das nicht im Leistungssinn oder emotional; ich meine die reinen Zahlen: Wir sind nicht genügend Leute. Corona führt uns knallhart vor Augen, was gute Kaufleute schon vor Jahren hätten erkennen müssen: Einige Menschen sind nicht ersetzbar, sie sind zu wichtig, als dass sie ihre Smartphones abschalten könnten. Sie sind zu wichtig, um im Urlaub unerreichbar zu sein. Sie sind zu wichtig, um ihre Kinder noch zu sehen, bevor die ins Bett kommen. Sie sind SO wichtig.

      Und dass viele Menschen verdammt wichtig sind, das möchte ich an dieser Stelle gar nicht bezweifeln und meine das auch ganz unironisch: Durch alle Branchen hinweg und auf allen Karrierestufen gibt es Menschen, die sind wichtig.

      Aber warum sind sie nicht ersetzbar?

      Die Antwort ist simpel: Weil das zu teuer wäre. Es wäre zu teuer, Doppelstrukturen zu schaffen. Es wäre zu teuer, wenn zwei Menschen das Gleiche könnten. Wer so wichtig ist, könnte es auch als Gefahr für die eigene Karriere betrachten, ersetzbar zu sein: Was, wenn die andere Person befördert wird? Hier zu warnen, dass das System auf Eiern steht, fühlt sich toxisch an für das eigene Fortkommen.

      Schlechte Planung kostet

      Den Preis zahlen alle. Den Preis zahlt die Firma, wenn der unvermeidliche Ausfall kommt und der Konzern nicht zukunftsfähig strukturiert hat. Den Preis zahlt das Unfallopfer, wenn die beste Orthopädin dann doch mal nicht verfügbar ist.

      Den Preis zahlen die Kollegen und Kolleginnen, wenn eine Servicekraft ausfällt. Den Preis zahlt die Familie, wenn der Intensiv-Pfleger abends nicht nach Hause kann, weil jemand aus dem Kollegium ausgefallen ist. Ganz schön oft zahlt den Preis eine Frau, die gern etwas von ihrem Abend hätte, sich aber viele Jahre zuvor für einen Mann entschieden hat, der mittlerweile zu wichtig ist, um ein Leben zu leben.

      Wir leben in einer Gesellschaft, die sich gern auf ihrer Wichtigkeit ausruht. Was wirklich wichtig ist, lehrt dann der Totalausfall. Wenn eine Person wegfällt, weil sie schwer krank ist. Wenn eine Person wegfällt, weil sie nicht mehr kann. Dann sind plötzlich so viele Dinge möglich, die, wären sie nur früher möglich gewesen, diesen Ausfall vielleicht verhindert hätten.

      Würde die Arbeitsgesellschaft daraus lernen, könnte man glatt sagen: Hinterher ist man immer schlauer. Aber so ist es ja nicht. Wegen zu knapper Personalplanung geht seit Jahren vieles schief — und wir sind kein bisschen schlauer geworden.

      Wichtigkeit ist so praktisch, so bequem

      Die Fantasie von der eigenen Wichtigkeit aufzugeben, ermöglicht es erst, die Wichtigkeit anderer zu akzeptieren. Gleichzeitig ist die Idee, der Partner sei so wichtig, eine Schutzbehauptung. Fest daran zu glauben, ER sei so wichtig, dass SIE nicht mehr arbeiten kann, dass SIE sich nicht selbst verwirklichen kann, dass SIE sich allein um alles kümmern kann — das ist wahnsinnig befreiend.

      Es ist viel einfacher, sich selbst einzureden, in einem Käfig zu sitzen. Noch dazu in einem Käfig, mit der man der ganzen Gesellschaft einen Gefallen tut. Er ist so wichtig — Hurra! — wir müssen nicht weiter drüber nachdenken, wir müssen nicht verhandeln, verdammt, es ist, wie es ist; und wir lassen es so.

      Doch das ist zu einfach. Hier hat sich ein Paar erfolgreich selbst davon überzeugt, die Situation sei nicht zu ändern. Vielleicht hat er die Botschaft, unersetzbar zu sein, erfolgreich verkündet, so lange, bis sie es endlich geglaubt hat. Vielleicht kam ihr das gelegen, weil sie nach der Elternzeit Sorge vor dem Wiedereinstieg hatte.

      Sie wird es vermutlich bereuen, vielleicht schon bald, vielleicht erst in vielen Jahren. Vielen geht es so, das ist okay. Aber dann machen wir eben weiter und finden uns wieder ein — und sind plötzlich selbst wichtig.

      Erkennen Frauen ihre Bedeutung, kommt es zum Knall

      Wenn Frauen die Wichtigkeit der Männer nicht mehr anerkennen, wird das ganze System, in dem wir leben, im großen Stil zusammenbrechen. Man stelle sich einmal vor, bundesweit kümmerten sich Frauen einen Monat lang nur um eine Sache: ihr berufliches Fortkommen.

      Ohne Wenn und Aber, ohne: „Aber in unserem Fall geht das eben nicht, denn mein Mann rettet Leben oder muss die Steuerprüfung durchkriegen oder wird da nicht mitziehen und was wird dann aus den Kindern? Und seien wir ehrlich, der letzte Punkt ist der, auf den es oft hinausläuft.

      Tageweise wurde das bereits versucht, mit dem Frauenstreik. Bitte mehr davon. Bitte länger. Ein Tag reicht nicht. Einen Tag lang halten wir alles aus. Wenn das System sich ändern soll, dann muss es brechen. Frauen halten so viel aus. Diesen Bruch ertragen wir auch noch.

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