简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
Urlaub auf Mallorca kostet 46 Prozent mehr: Diese Analyse zeigt, wie viel teurer Urlaubsreisen durch die Inflation werden
Zusammenfassung:Die Bucht Cala St. Vicenc auf MallorcaGetty/ Andrew FoxMitten in der Inflation wird auch der Sommeru
Die Bucht Cala St. Vicenc auf Mallorca
Getty/ Andrew Fox
Mitten in der Inflation wird auch der Sommerurlaub 2022 immer teurer.
Das Vergleichsportal Idealo hat ausgerechnet, wie stark die Inflation die Kosten für Reisen im Vergleich zum vergangenen Jahr in die Höhe treibt.
So kostet ein siebentägiger Urlaub auf Mallorca durchschnittlich fast doppelt so viel wie noch 2021 und ein Campingurlaub in Österreich immerhin fast 30 Prozent mehr.
Mit Berlin, Brandenburg und Hamburg starten die nächsten Bundesländer in die Sommerferien. Neben dem Reisechaos bei der Deutschen Bahn und an den deutschen Flughäfen belasten die Urlauber vor allem aber auch die gestiegenen Preise. Aufgrund der Inflation wird derzeit alles teurer, auch Reisen. Wie eine Umfrage des Vergleichsportals Idealo* zeigt, versuchen 42 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher deshalb, Geld zu sparen, indem sie Abstriche bei Urlauben und Reisen machen.
Idealo hat auch analysiert, wie stark die Preise für den Sommerurlaub 2022 im Vergleich zum vorherigen Jahr gestiegen sind. Die Zahlen geben auch Aufschluss darüber, wie stark sich die Inflationsrate tatsächlich in den Kosten für diesjährige Urlaubsreisen widerspiegelt. Dafür hat das Portal exemplarisch die Kosten für zwei der beliebtesten Urlaubsziele, eine Flugreise nach Mallorca sowie ein Campingurlaub in Österreich, analysiert.
Lest auch
Trotz Inflation: In diesen drei Ländern ist der Sommer-Urlaub günstiger als im letzten Jahr
Demnach ist ein Urlaub nach Mallorca in diesem Jahr 46 Prozent teurer als noch 2021. Im vergangenen Jahr kostete ein Hin- und Rückflug nach Palma de Mallorca im August noch durchschnittlich 65 Euro pro Person. Diesen Sommer müssen Reisende bereits mit einem Durchschnittspreis von rund 92 Euro rechnen – also 41 Prozent mehr. Auch Hotelübernachtungen sind deutlich teurer geworden. Während Urlauberinnen und Urlauber letzten August umgerechnet 69 Euro pro Nacht zahlten, kostet eine Übernachtung in dieser Saison rund 101 Euro. Idealo rechnet das Beispiel einer Reise mit Hin- und Rückflug sowie sechs Übernachtungen im Hotel vor: Dafür zahlten Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem August insgesamt 695 Euro und damit 46 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Doch dabei bleibt es nicht. Auch die Kosten für Produkte, die typischerweise auf der Packliste für den Sommerurlaub stehen, sind stark gestiegen. Im Durchschnitt kosteten Koffer 30 Prozent, Badeschuhe 36 Prozent und Sonnencreme vier Prozent mehr.
Untersucht wurden die Kosten für An- und Abreise sowie Unterkunft (ohne Verpflegung) für sechs Nächte pro Person im August im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Lest auch
Fünf Möglichkeiten zur Behandlung von Sonnenbrand – und wie ihr eure Haut am besten schützt
Campingurlaub in Österreich kostet 29 Prozent mehr
Auch, wer sich für ein nicht ganz so fernes Reiseziel und bei der Anreise für den Landweg entschieden hat, muss dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen. Idealo rechnet dies am Beispiel eines Campingtrips nach Österreich vor. Ein einwöchiger Aufenthalt im August 2022 im österreichischen Zell am See kostet inklusive Hin- und Rückfahrt aus Berlin in diesem Jahr durchschnittlich 341 Euro – 29 Prozent mehr als im Vorjahr.
Trotz des Tankrabatts schlagen insbesondere die massiv gestiegenen Spritkosten stark zu Buche. Bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch** kostete die Hin- und Rückfahrt von Berlin nach Zell am See letztes Jahr noch rund 161 Euro (mit Caravan: 252 Euro). Für dieselbe Strecke bezahlen Autofahrerinnen und Autofahrer in diesem Jahr durchschnittlich 43 Prozent mehr (ohne Caravan: 230 Euro, mit Caravan: 359 Euro).
Die Übernachtung auf dem Campingplatz ist dagegen mit 7 Prozent im Schnitt nur geringfügig teurer geworden. Pro Person zahlen Camperinnen und Camper in der diesjährigen Hochsaison umgerechnet rund 17 Euro. Zwar gibt es auch Preissteigerungen für typische Campingurlaub-Produkte, jedoch halten sich diese vergleichsweise auch noch im Rahmen: Outdoor-Schuhe sind sieben Prozent teurer als im Vergleichszeitraum 2021, Rucksäcke sechs Prozent und Campinggeschirr zehn Prozent.
*Disclaimer: Idealo gehört, wie Business Insider auch, zu Axel Springer.
**Die Daten basieren auf einem Verbrauch von 7,7 l auf 100 km (inkl. Caravan: 12 l), Kraftstoff (DE): Super E 10 (Preis/Liter: 1,93 €), Kraftstoff (AT): Euro Super (Preis/Liter: 2,04 €)
Lest auch
Wegen des Flughafen-Chaos wurde euer Flug gestrichen? Diese Entschädigung steht euch von der Airline zu
Externer Inhalt nicht verfügbar
Deine Privatsphäre-Einstellungen verhindern das Laden und Anzeigen aller externen Inhalte (z.B. Grafiken oder Tabellen) und Sozialen Netzwerke (z.B. Youtube, Twitter, Facebook, Instagram etc.)
Zur Anzeige aktiviere bitte die Einstellungen für Soziale Netzwerke und externe Inhalte in den Privatsphäre-Einstellungen.
Privatsphäre-Einstellungen ändern
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.

