简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
Lidl kauft eigene Containerschiffe, um Lieferengpässe zu vermeiden
Zusammenfassung:Containerschiffe liegen im Hamburger Hafen am Containerterminal Eurogate.picture alliance/dpa | Dani
Containerschiffe liegen im Hamburger Hafen am Containerterminal Eurogate.
Die weltweite Situation in der Frachtbranche ist derzeit sehr angespannt, es kommt fast überall zu Lieferengpässen.
Um dem vorzubeugen, kauft der Discounter Lidl nun eigene Containerschiffe, wie die „Lebensmittelzeitung berichtet.
Damit will der Lebensmittelhändler flexibler bleiben und sicherstellen, dass alle Waren verfügbar bleiben.
Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und jetzt auch noch der Lockdown in Shanghai: die globalen Lieferketten sind derzeit so stark belastet und gestört wie noch nie. Die Situation auf den Weltmeeren ist derzeit immer noch von Verspätungen, knappen Transportkapazitäten und erheblich gestiegenen Preisen für Schiffstransporte geprägt.
Das führt weltweit an jeder Ecke zu Lieferengpässen, viele Waren können gar nicht oder nur verspätet transportiert werden. Verbunden mit den Rohstoffengpässen und der kriegsbedingten Inflation steigen deshalb überall derzeit die Preise.
Damit die Kundinnen und Kunden von der angespannten Situation auf den Weltmeeren nicht zu sehr betroffen werden, hat die Discounter-Kette Lidl sich nun etwas Ungewöhnliches überlegt: Der Lebensmitteleinzelhändler kauft nun eigene Container-Schiffe, wie das Branchenfachblatt „Lebensmittelzeitung berichtet. Das Unternehmen bestätigte dies auf Anfrage der Zeitung. Der Schwarz-Discounter will damit seine Lieferketten absichern und sicherstellen, dass möglichst alle Waren immer in den Filialen verfügbar sind.
Dafür hat Lidl ein neues Standbein beim europäischen Markenamt unter dem Namen Tailwind Shipping Lines angemeldet. Aus der Anmeldung geht hervor, dass Lidl unter diesem Namen mit Schiffen oder Flugzeugen Waren transportieren möchte.
Ziel des Discounters sei es, dadurch flexibler zu werden. „Ziel ist, das gestiegene Volumen von unterschiedlichen Produktionsstätten langfristig in Teilen flexibler managen zu können, sagte der Lidl-Logistik-Vorstand Wolf Tiedemann der LZ. Das Unternehmen betonte jedoch, weiterhin mit den Logistik-Partnern in gewohntem Umfang weiterarbeiten zu wollen.
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
