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Baumarktkette Obi stellt Russland-Geschäft wegen des Ukraine-Kriegs ein
Zusammenfassung:Kundin in einem Obi-Markt in Moskau.picture alliance/dpa/TASS | Sergei FadeichevObi zieht sich aus R
Kundin in einem Obi-Markt in Moskau.
Obi zieht sich aus Russland zurück und schließt seine 27 Märkte vor Ort.
Grund sei der Überfall von Russland auf die Ukraine, so die Mitteilung.
Erst im Dezember hatte Obi noch einen neuen Lieferdienst in Moskau getestet.
Die Baumarkt-Kette Obi stellt ihr Geschäft in Russland ein. Wegen des Krieges in der Ukraine gebe es keine andere Möglichkeit, teilte das Unternehmen am Montag in Wermelskirchen mit.
Obi hat in Russland nach eigenen Angaben 27 Baumärkte und 4900 Mitarbeiter, die Firma gehört zur Tengelmann-Gruppe. Nach Angaben der Lebensmittelzeitung ist Obi seit 2003 in Russland präsent. Von den 27 Märkten sollen sich neun in Moskau befinden. Welchen Umsatz Obi in dem Land macht, sei nicht bekannt. Aber ein unwichtiger Markt war es laut Lebensmittelzeitung wohl nicht: Im Dezember erst hatte Obi dort die Schnell-Lieferung von Baumarktware in Moskau getestet.
Mit seinem Auslandsgeschäft hatte der Händler 2020 rund 3,2 Milliarden Euro generiert. Gemessen an der Gesamt-Belegschaft macht Russland etwa ein Zehntel aus: Obi hat insgesamt 48 000 Beschäftigte und 670 Märkte in elf Staaten, Schwerpunkt ist Deutschland.
Zuvor hatten sich bereits andere Handelskonzerne bis auf Weiteres aus Russland zurückgezogen, darunter der schwedische Möbelhändler Ikea.
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