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Hensoldt und Rheinmetall: Aktien von Rüstungskonzernen legen zu
Zusammenfassung:US Soldaten in einer Militaär-Basis in Polen. Von dem Krieg in der Ukraine profitieren die Rüstungsk
US Soldaten in einer Militaär-Basis in Polen. Von dem Krieg in der Ukraine profitieren die Rüstungskonzerne.
Durch den Krieg in der Ukraine befinden sich viele Börsen weltweit im Sinkflug.
Anders sieht es für die Aktienkurse von Rüstungskonzernen wie Rheinmetall und Hensoldt aus.
Analysten sagen beiden Werten gute Prognosen voraus.
Der Krieg in der Ukraine sorgt weltweit für sinkende Kurse an den Börsen.
Allerdings heben politische Entscheidungen auch wieder einzelne Unternehmenswerte. Ein Beispiel: Die überraschende Kehrtwende der deutschen Bundesregierung. Sie beteiligt sich nun doch an Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Bundeswehr soll zudem besser ausgestattet werden und 100 Milliarden Euro als Sondervermögen für Investitionen und Rüstungsvorhaben erhalten.
Prompt profitierten davon unter anderem der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall mit einem Aufschlag von rund einem Viertel. Dies stützte den MDax der mittelgroßen Werte, der vergleichsweise moderat um 0,87 Prozent auf 31.523,43 Punkte nachgab. Die Papiere des Rüstungselektronik-Herstellers Hensoldt, mit Sitz in Taufkirchen, schnellten um gut 45 Prozent in die Höhe.
Laut dem Portal finanzen.net schnellten auf dem internationalen Handelsplatz Xetra die Papiere von Rheinmetall zeitweise um 24,43 Prozent auf 133,20 Euro hoch, der Kurs der Aktien von Hensoldt verteuert sich sogar um 41,55 Prozent auf 20,95 Euro. Dass das ein Trend sein könnte, sehen auch die Analysten so. Die US-Bank JPMorgan hat Hensoldt deshalb von „Neutral“ auf „Overweight” hochgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 22,50 Euro angehoben. Russlands Invasion in die Ukraine habe das Marktumfeld für den europäischen Verteidigungssektor grundlegend verändert, schrieb Analyst David Perry in einer Analyse.
Auch bei Rheinmetall geben sich Prognosen optimistisch. Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Rheinmetall von 119 auf 150 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy belassen, berichtet finanzen.net. Der massive Anstieg der deutschen Rüstungsaufgaben im Zuge des Ukraine-Kriegs beschere der Aktie des Rüstungskonzerns und Autozulieferers reichlich Aufwärtspotenzial, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie.
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