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Neue Sanktionen: EU will Konten Putins und des russischen Außenministers Lawrow einfrieren
Zusammenfassung:Sergej Lawrow (l-r), Außenminister von Russland, Wladimir Putin, Präsident von Russland, nehmen im B
Sergej Lawrow (l-r), Außenminister von Russland, Wladimir Putin, Präsident von Russland, nehmen im Bundeskanzleramt an der Libyen-Konferenz teil. Ziel der Konferenz ist ein dauerhafter Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland.
picture alliance/dpa/dpa/Pool | Kay Nietfeld
Die EU wird auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow auf ihre Sanktionsliste setzen. So werden möglicherweise ihre in der EU vorhandenen Vermögenswerte eingefroren oder Einreiseverbote verhängt.
Die Strafmaßnahmen sind Teil eines großen Sanktionspakets der 27 EU-Staaten, das im Laufe des Tages in Kraft treten soll.
Ein Ausschluss Russlands aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift und Ausfuhrverbote für zum Beispiel Erdgas sind zunächst nicht vorgesehen.
Die EU wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow auf ihre Sanktionsliste setzen. Dies bedeutet, dass möglicherweise in der EU vorhandene Vermögenswerte der beiden Politiker eingefroren werden.
Darüber, inwieweit Putin und Lawrow noch ohne Einschränkungen in die EU einreisen dürfen, gab es am späten Freitagmittag unterschiedliche Angaben. Normalerweise umfassen Listungen auch Einreiseverbote, die nur mit Ausnahmegenehmigungen zum Beispiel für Friedensgespräche aufgehoben würden.
Die Strafmaßnahmen sind Teil eines großen Sanktionspakets, das im Laufe des Freitages in Kraft treten soll. Die Außenminister der 27 EU-Staaten wollen dafür am Nachmittag die notwendigen Rechtstexte annehmen. Auf die Listung Putins und Lawrows hatten sich nach Angaben von Diplomaten am Donnerstagabend die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten verständigt.
Die Wirtschaftssanktionen betreffen unter anderem die Bereiche Energie, Finanzen und Transport. Zudem soll es Exportkontrollen für bestimmte Produkte sowie Einschränkungen bei der Visapolitik geben.
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Ein Ausschluss Russlands aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift und Ausfuhrverbote für zum Beispiel Erdgas sind zunächst nicht vorgesehen. Es wird allerdings für gut möglich gehalten, dass es zu einem späteren Zeitpunkt noch zu einem Ausschluss aus Swift kommt und dass Russland selbst die Versorgung der EU mit Erdgas einstellt. Bislang liefert der russische Staatskonzern Gazprom nach Angaben der EU-Kommission rund 40 Prozent der in der EU verbrauchten Gasmenge.
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dpa/ ceb
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