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    Auf dem Weg in die bargeldlose Gesellschaft: Die chinesische High-Tech-Stadt Shenzhen hat eine digitale Währung eingeführt

    Zusammenfassung:Der Futian-Distrikt in der südchinesischen Stadt Shenzhen. Eric007/ShutterstockDie chinesische Stadt

      Der Futian-Distrikt in der südchinesischen Stadt Shenzhen.

      Eric007/Shutterstock

      Die chinesische Stadt Shenzhen hat 10 Millionen Yuan (umgerechnet etwa 1,26 Millionen Euro) in digitaler Währung an 50.000 Bürger verteilt.

      China will damit testen, was Menschen in einer bargeldlosen Gesellschaft tun würden.

      In der EU und in Schweden gibt es ähnliche Überlegungen, eine digitale Währung einzuführen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Es ist ein Experiment zur Finanzwelt der Zukunft: Die chinesische Stadt Shenzhen hat 10 Millionen Yuan (umgerechnet etwa 1,26 Millionen Euro) in digitaler Währung verteilt, um zu testen, was Bürger in einer bargeldlosen Gesellschaft tun würden. Shenzhen ist Chinas Technologiezentrum und Sitz von Unternehmen wie Tencent und Huawei.

      Anfang Oktober erhielten laut „China Daily“ 50.000 Menschen, die im Luhou-Distrikt von Shenzhen leben und per Los ausgewählt wurden, digitale „rote Umschläge”, die jeweils 200 Yuan (etwa 25 Euro) der digitalen Währung enthielten. In roten Umschlägen wird in China traditionell Geld verschenkt, besonders zum chinesischen Neujahrsfest. Angeblich hatten sich zuvor rund zwei Millionen Menschen um die Teilnahme an dem Versuch beworben.

      Auch in der EU gibt es Überlegungen, eine digitale Währung einzuführen

      Die digitale Währung ist keine Krypto-Währung wie Bitcoin oder Ethereum, sondern eine digitalisierte Version der Währung des Landes in Renminbi, die von der chinesischen Zentralbank, der Peoples Bank of China, verwaltet wird. Die vier größten staatlichen Banken des Landes nehmen laut „China Daily an dem Test in Shenzhen teil. Die Menschen mussten für die Teilnahme die digitale Währungsapp der Regierung herunterladen und ihr Geld zwischen dem 12. und 16. Oktober in fast 3.400 teilnehmenden Geschäften im Distrikt ausgeben. Ein Bankkonto war dafür nicht erforderlich.

      Auch in der EU, in den USA und in Schweden gibt es Überlegungen, eine digitale Währung einzuführen. Die Notenbanken wollen damit einmal das Bargeld ersetzen, in Europa soll der digitale Euro es allerdings nur ergänzen. Mitte 2021 will die Europäische Zentralbank über den Start eines digitalen Euro-Projekts entscheiden.

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      China prescht bei der digitalen Währung bisher voran. Zum einen will sich die Regierung damit als besonders modern präsentieren. Peking will das Land zur High-Tech-Nation Nummer eins machen. Schon jetzt nutzen viele Chinesen beim Einkaufen ihr Smartphone und bezahlen über die Dienste Alipay, der Zahlungsdienstleister des von Jack Ma gegründeten Unternehmens Alibaba, oder Wechat, das chinesische Whatsapp. Ihnen dürfte die Umstellung auf ein bargeldloses Währungssystem nicht schwerfallen.

      Andererseits fürchtet Peking aber auch, dass mit Alternativen wie Libra von Facebook eine Kapitalflucht einsetzen wird und will dies unbedingt verhindern. Mit dem digitalen Renminbi will China zudem die eigene Währung stärken – und könnte möglicherweise so den US-Dollar als internationale Leitwährung schwächen. „Die chinesische Regierung verfolgt mit dem digitalen Renminbi drei Ziele: mehr Kontrolle über die Finanzströme, einen Propagandaerfolg als Erfinder der ersten Digitalwährung der Welt und die Stärkung der chinesischen Währung als internationales Zahlungsmittel, sagte Hanns-Günther Hilpert, Asienexperte bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP), dem „Handelsblatt„.

      Befürworter der digitalen Währung erhoffen sich, Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Korruption leichter bekämpfen zu können. Gegner befürchten mehr Überwachung und Kontrollmöglichkeiten durch die Regierung.

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      Dieser Text wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Die Originalversion findet ihr hier.

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