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    „Eine Goldgrube für den Konzern: Check24 wird zur Bank und lockt mit günstigen Konten — doch ein Verbraucherschützer warnt

    Zusammenfassung:nitpicker/ShutterstockCheck24 startet wohl im Oktober sein Geschäft als Bank unter dem Namen C24.„Fi

      nitpicker/Shutterstock

      Check24 startet wohl im Oktober sein Geschäft als Bank unter dem Namen C24.

      „Finanz-Szene.de berichtet, es gebe drei Kontomodelle, die zwischen null und 9,90 Euro im Monat kosten sollen.

      Ein Verbraucherschützer warnt, dass Check24 den Einblick in die Zahlungsdaten der Kunden für den Vertrieb weiterer Produkte nutzen könnte.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      C24. Der Name des Produkts könnte nicht viel näher an N26 angelehnt sein. Mit C24 will das Vergleichsportal Check24 selbst ein eigenes Girokonto samt Karte anbieten. Bereits im Mai hatte die Firma eine Banklizenz von der Bafin erhalten, Startschuss soll im Oktober sein. Nun berichtet das Banken- und Fintechportal „Finanz-Szene.de“, das neue Angebot durchlaufe bereits einen „Beta-Test”. Zudem, so das Portal weiter, habe es das Preis- und Leistungsverzeichnis vorliegen.

      Demnach soll C24, wie auch andere Neo-Banken, den Kunden drei Kontomodelle anbieten: Ein kostenloses Basiskonto mit dem Namen C24-Smartkonto, ein Standard-Konto namens C24-Pluskonto für 5,90 Euro im Monat und ein Premium-Konto mit dem Titel C24-Maxkonto für 9,90 Euro pro Monat.

      Die Modelle unterscheiden sich in erster Linie darin, dass Kunden des Smartkontos viermal pro Monat kostenlos Geld abheben können, während Pluskonto-Besitzer es sechsmal und Maxkonto-Kunden es achtmal können. Zudem erhalten die Kunden auch genauso viele Unterkonten, die bei C24 Pockets heißen.

      Verbraucherschützer warnt: Check24 nutzt Daten für Vertrieb weiterer Produkte

      Ähnlich zu den Konkurrenzbanken sind die wichtigsten Kundenbedürfnisse bereits in der kostenfreien Konto-Variante abgedeckt. Allerdings verlangt auch C24 für kleinere Extras entsprechende Gebühren. Laut „Finanz-Szene.de beispielsweise für den Kartenersatz im teuersten Kontomodell 99 Euro.

      Im Vergleich zu den Angeboten von N26, Revolut oder Tomorrow Zero, sind die veranschlagten 9,90 Euro für das Premiumkonto ein Kampfpreis. Die Konkurrenz verlangt durch die Bank rund fünf Euro pro Monat mehr.

      Was zunächst nach einem guten Angebot klingen mag, hat aber auch Tücken. C24 bietet in allen Konto-Varianten Ausgaben- und Vertragsanalysen — Thomas Beutler von der Verbraucherzentrale Saarland warnt im Gespräch mit Business Insider. „Check24 will mit seinem Modell offensichtlich Einblick in Zahlungsdaten erhalten, um Kunden auf diesem Weg weitere, passgenaue Verträge anzubieten.

      „Das wäre für den Konzern eine Goldgrube

      Der Verbraucherschützer sieht darin sogar den großen Nutzen für Check24. „Viele Verbraucher werden C24 vermutlich nicht sofort als ihre Hauptbank nutzen. Allerdings geht es dem Unternehmen möglicherweise auch mehr darum, als Plattform genutzt zu werden — beispielsweise, indem Verbraucher all ihre Konten mit Check24 verknüpfen.

      Für Verbraucher wird die Übersichtlichkeit hervorgerufen, die auf einen Blick all ihre Konten überblicken können. Doch damit würde Check24 Einblick in alle Kontobewegungen und alle Daten der Verbraucher erhalten. „Das wäre für den Konzern eine Goldgrube, sagt Beutler.

      Zwar bieten auch andere Banken und Apps diesen Service, alle Konten auf ihrer Plattform zu verknüpfen. „Der Unterschied ist, dass Check24 als Vermittlungsplattform ein gesteigertes Interesse hat, ständig neue Produkte und Dienstleistungen zu vermitteln. Mithilfe der Zahlungsdaten fällt dieses natürlich viel leichter, erklärt Beutler. Schließlich weiß Check24 dadurch, wie viel Geld Verbraucher für ihre Versicherungen ausgeben und kann passgenau entsprechende Produkte anbieten.

      Es lohnt sich, über Gebühren beim Girokonto nachzudenken

      „Das Angebot ist natürlich legitim und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Verbraucher sollten allerdings wissen, dass sie diesen vermeintlich kostengünstigen Dienst mit Einblick in ihre Daten bezahlen, sagt Beutler.

      Besonders pikant wird es, wenn man die theoretischen Möglichkeiten weiterdenkt. „Check24 könnte einen finanziellen Engpass von Kunden nutzen, um weitere Konsumfinanzierungen anzubieten, sagt der Verbraucherschützer. Schließlich hat der Konzern Überblick über die finanzielle Situation und kennt auch kommende, sich stets wiederholende Verpflichtungen der Kunden.

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      Grundsätzlich, so Beutler, lohnt es sich aber sehr wohl über Gebühren bei Girokonten nachzudenken. „Niemand möchte gerne für ein Girokonto bezahlen, wenn es kostenfreie Alternativen gibt. Allerdings müssen Verbraucher auch bedenken, dass Direktbanken keine direkten Ansprechpartner vor Ort haben und mitunter sogar telefonisch nicht mehr erreichbar sind.

      Bei der Wahl der richtigen Bank gebe es daher keine allgemeingültige Antwort, sondern es komme immer darauf an, was dem Kunden wichtig ist. Eine unabhängige Übersicht über kostenfreie Girokonto-Angebote bietet beispielsweise die Stiftung Warentest auf ihrer Homepage.

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