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ROUNDUP/Eurozone: Unternehmensstimmung hellt sich weiter auf
Zusammenfassung:LONDON (dpa-AFX) - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich Ende des vergangenen Jahres weiter
LONDON (dpa-AFX) - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich Ende des vergangenen Jahres weiter verbessert. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 49,3 Zähler, wie die Marktforscher am Mittwoch in London nach einer zweiten Umfragerunde mitteilten. Bereits im November hatte sich der Stimmungsindikator etwas erholt, nachdem er zuvor sechs Monate in Folge gefallen war und im Oktober den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht hatte.
Eine erste Erhebung für Dezember wurde mit der zweiten Schätzung nach oben revidiert, wobei der Indexwert den höchsten Stand seit fünf Monaten erreichte. Zunächst war ein Indexwert von 48,8 Punkten gemeldet worden. Analysten hatten im Schnitt eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet.
Der Stimmungsindikator bleibt trotz des Anstiegs unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Konjunkturindikator signalisiert damit bereits den sechsten Monat in Folge ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten.
Der Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen hat sich im Dezember ebenfalls stärker als erwartet verbessert. Der entsprechende Indexwert legte von zuvor 48,5 Punkten auf 49,8 Zähler zu. Die erste Schätzung wurde ebenfalls nach oben korrigiert.
In den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone legten die Indexwerte im Dezember für die Bereiche Dienstleistungen und Industrie jeweils zu. Mit Ausnahme des Bereichs Dienstleistungen in Spanien verharrten die Indikatoren aber nach wie vor unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Nach Einschätzung von Joe Hayes, Analyst bei S&P Global, deuten die Stimmungsdaten darauf hin, dass die Wirtschaft weniger stark schrumpfen dürfte als ursprünglich erwartet. In sämtlichen von der Umfrage erfassten Ländern verlor der Abwärtstrend an Dynamik, allen voran in Deutschland, dessen Wirtschaft den Euroraum in der zweiten Jahreshälfte 2022 am stärksten belastet hatte, sagte Hayes.
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