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ROUNDUP/Eurozone: Unternehmensstimmung erholt sich etwas
Zusammenfassung:LONDON (dpa-AFX) - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im November erstmals seit einem hal
LONDON (dpa-AFX) - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im November erstmals seit einem halben Jahr wieder verbessert. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 47,8 Zähler, wie die Marktforscher am Montag in London nach einer zweiten Umfragerunde mitteilten. Damit erholte sich der Stimmungsindikator etwas, nachdem er zuvor sechs Monate in Folge gefallen war und im Oktober den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren erreicht hatte.
Eine erste Erhebung für November wurde mit der zweiten Schätzung wie von Analysten erwartet bestätigt. Der Stimmungsindikator bleibt weiter unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Konjunkturindikator signalisiert bereits den fünften Monat in Folge ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten.
Der Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen hat sich im November überraschend etwas eingetrübt. In Italien und Spanien hellten sich die Stimmungswerte zwar jeweils auf. In Deutschland und Frankreich gingen die Indexwerte hingegen zurück, was den Wert für die Eurozone insgesamt belastete.
Mit Ausnahme von Spanien liegen die Indikatoren für die Dienstleistungen in allen großen Volkswirtschaften der Eurozone unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivität hindeutet.
Nach Einschätzung von Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global, ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass die Eurozone in eine Rezession abgleitet. Er verwies aber darauf, dass die Stimmungsdaten nur auf einen moderaten Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten hindeuten.
Der Industriesektor hat in gewisser Weise von den verbesserten Lieferketten profitiert, während es im Servicesektor wegen steigender Lebenshaltungskosten zwar weiter abwärts ging, er aber bisher nicht in dem Maße gelitten hat, wie viele es erwartet hatten, sagte Williamson.
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