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Gasversorgung: Der Gasverbrauch steigt deutlich – doch die Einsparung hält sich über der kritischen Marke von 20 Prozent
Zusammenfassung:Der Dezember begann mit Schnee, wie hier in Sachsen. Der Gasverbrauch steigt, liegt aber immer noch
Der Dezember begann mit Schnee, wie hier in Sachsen. Der Gasverbrauch steigt, liegt aber immer noch deutlich unter den Vorjahren.
Jan Woitas/picture alliance via Getty Images
Der Gasverbrauch in Deutschland ist in der vergangenen Woche erneut gestiegen. Er lag um zwölf Prozent über der Vorwoche.
Im Vergleich zu den Vorjahren verbrauchten Wirtschaft und Haushalte unverändert 21 Prozent weniger Erdgas. Die Einsparung blieb damit über dem Ziel von 20 Prozent.
Der Füllstand der Gasspeicher sinkt nun stetig. Die Bundesnetzagentur beurteilt die Gas-Lage insgesamt als „stabil.
Der Gasverbrauch in Deutschland nimmt weiter deutlich zu. In der vorigen Woche lag der Gasverbrauch um zwölf Prozent über der Vorwoche, schrieb die Bundesnetzagentur am Donnerstag in ihrem Lagebericht.
Der Verbrauch blieb aber deutlich unter dem Mittelwert der vier Vorjahre für die gleiche Kalenderwoche. Großkunden der Industrie verbrauchten 26 Prozent weniger Gas, Haushalte und kleine Gewerbe nur noch 16 Prozent weniger. Insgesamt lag der Verbrauch unverändert um 21 Prozent unter den Vorjahren. Die Zahlen nannte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, bei Twitter.
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Die Einsparung liegt damit immer noch knapp über dem Ziel von 20 Prozent, das die Bundesnetzagentur als Voraussetzung ausgegeben hat, um einen Gasmangel im Winter zu verhindern.
In der Kalenderwoche 47 (21. bis 27. November), auf die sich die neuen Zahlen beziehen, war es 0,5 Grad wärmer als im Durchschnitt der Vorjahre. Laufende Daten des DIW zeigen, wie viel Gas Wirtschaft und Haushalte sparen, wenn man auch Temperatureffekt berücksichtigt, indem sie weniger heizen oder Warmwasser verbrauchen.
Die Netzagentur erwartet, dass der Gasverbrauch auch in der laufenden 48. Kalenderwoche gestiegen ist und weiter steigt. Für die kommenden sieben Tage sagt sie Temperaturen von 0,7 Grad unter dem Mittel der Vorjahre voraus. Insgesamt bewertet die Netzagentur die Lage bei der Gasversorgung als stabil.
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Insgesamt führt der steigende Verbrauch dazu, dass Gasversorger vermehrt auf die Vorräte in den Gasspeichern zurückgreifen müssen. Der Füllstand der Gasspeicher fiel am Donnerstag um 0,24 Prozentpunkte auf 98,0 Prozent. Der Füllstand liegt für diese Zeit des Jahres aber immer noch sehr hoch. Dies zeigt auch diese Grafik.
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