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43 % der Mieter von Realty Income besitzen Investment-Grade: Was heißt das?
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Realty Income (NYSE:O)(WKN: 899744) ist weiterhin ein interessanter Real Estate Investment Trust, wobei insbesondere die monatliche Dividende sehr verlockend erscheint. Foolishe Investoren sollten sich trotzdem mit der Gesamtbewertung beschäftigen. Es gibt schließlich nur einen Bruchteil der Jahresdividende auf Monatsbasis.
Viel entscheidender ist sowieso die unternehmensorientierte Qualität hinter dem Real Estate Investment Trust. Zuletzt habe ich gelesen, dass 43 % der Mieter ein Investment-Grade-Rating besitzen. Was bedeutet das jedoch für eine Investitionsthese?
Realty Income: 43 % der Mieteinnahmen mit diesem Prädikat
Wobei die vorherige Bezeichnung eigentlich noch leicht fehlerhaft gewesen ist. Wie das US-Portal MoneyWise zuletzt berichtete, sagt der REIT, dass 43 % der Mieteinnahmen von Investment-Rate-Mietern käme. Das ist noch einmal eine deutliche Unterscheidung. Nicht jeder Mieter hat schließlich einen gleichen Anteil am Erfolg, gemessen an der Mietsumme können wir jedoch eine Gesamtaussage zur Bedeutung treffen.
Ein Investment-Grade-Rating besagt, dass das zugrunde liegende Unternehmen von Rating-Agenturen als vergleichsweise sicher angesehen wird. Im Gegensatz zu Non-Investment-Grade-Ratings oder auch spekulativeren Unternehmen. Wenn wir diese Unterscheidung lesen, so hätten einige Investoren vermutlich gedacht: Den Anteil der „sichereren Mieten hätte man auch höher einschätzen können. Insofern ist das bei Realty Income doch eine leichte Überraschung.
Jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass es bei Realty Income noch andere Sicherheitsmechanismen gibt. So zum Beispiel das sehr diversifizierte Portfolio mit inzwischen 11.700 Einheiten. Das bedeutet: Selbst wenn einzelne Mieter kurzfristig ausfallen sollten, ist die Breite und Tiefe des Portfolios ein guter Schutz, der einen hohen Anteil an Mieterlöse und Funds from Operations sichert.
Trotzdem: Interessante Kennzahl!
Die 43 %, die MoneyWise ausgegraben hat, sind trotzdem auch für mich eine Überraschung. Nicht, dass meine Investitionsthese auf dem Prüfstand steht. Aber es zeigt, dass es auch gewisse einzelne Risiken gibt. Zumindest hat nicht jeder Mieter ein Investment-Grade-Rating. Nicht einmal jeder zweite.
Spannend ist natürlich, ob überhaupt jeder Mieter des US-REITs bewertet ist. Auch das kann den Sachverhalt natürlich verändern. Sorgen mache ich mir trotzdem nicht. Die Breite des Portfolios und auch die Historie zeigen, dass das Management insgesamt weiß, was es tut. Und ein Portfolio errichtet hat, das für Qualität und operative Stabilität gesorgt hat. Auch wenn es im Laufe der Historie des Real Estate Investment Trusts teilweise mal unsicherer geworden ist.
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