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Ölpreis stürzt ab - Ölnachfrage bleibt Sorgenkind
Zusammenfassung:Investing.com -- Die Ölpreise sind am Freitag auf den niedrigsten Stand seit September gefallen. Die aggressive Rhetorik zweier großer Zentralbanken schürt die Furcht vor einer harten Landung der Weltwirtschaft.
Von Geoffrey Smith
Investing.com -- Die Ölpreise sind am Freitag auf den niedrigsten Stand seit September gefallen. Die aggressive Rhetorik zweier großer Zentralbanken schürt die Furcht vor einer harten Landung der Weltwirtschaft.
Auf die hawkishen Kommentare von Vertretern der US-Notenbank am Donnerstag folgte das erste Eingeständnis der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, dass die Notenbank der Eurozone die Leitzinsen über ihr neutrales Niveau anheben muss, um die Wirtschaft aktiv zu bremsen und die Inflation einzudämmen.
Mit solchen Äußerungen steuern zwei der drei größten Ölverbraucher der Welt auf eine tiefere Rezession zu, als von den Märkten derzeit eingepreist.
Bis 16.00 Uhr verbilligten sich die Futures für US-Rohöl um 4,1 % auf 78,31 Dollar je Barrel, während Brent-Rohöl um 3,9 % auf 86,23 Dollar je Barrel sank.
Auch auf dem physischen Spotmarkt ging es bergab. Viele Händler beobachten, dass die Cargo-Preise für Lieferungen im Dezember nun einen Abschlag auf die Januarpreise aufweisen - eine Umkehr der üblichen Kurvenstruktur, was in der Regel auf eine sehr schwache kurzfristige Nachfrage hindeutet. Der physische Markt wurde durch die Wiedereröffnung des wichtigen nigerianischen Forcados-Exportterminals nach einwöchigen Unterbrechungen weiter belastet.
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