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„EXIST Women: Regierung gibt 6,5 Millionen Euro für Gründerinnen-Förderprogramm frei
Zusammenfassung:Nun hat die Bundesregierung die Mittel für ihre Gründerinnen-Initiative freigegeben bekommen Getty I
Nun hat die Bundesregierung die Mittel für ihre Gründerinnen-Initiative freigegeben bekommen
Getty Images/ Bildnachweis: AFP Contributor / Kontributor
Es tut sich etwas an der Gründerinnen-Front, jedoch nur sehr langsam. Das wurde gerade erst bei der Vorstellung des Female Founders Monitor bekannt, den der Deutsche Startup-Verband alljährlich herausgibt. 20 Prozent der jüngst befragten Unternehmen wurden demnach von Frauen (mit-)gegründet, etwas mehr als noch in den vergangenen Jahren.
Die gezielte Förderung von Gründerinnen ist ein Thema, das auch der Startup-Beauftragten Anna Christmann besonders am Herzen zu liegen scheint. Bei öffentlichen Auftritten und in Interviews betont sie immer wieder, wie wichtig es sei, dass die Startup-Szene diverser werde. Auch in der von ihr auf den Weg gebrachten Startup-Strategie des Wirtschaftsministeriums spielt die Frauen-Förderung eine besondere Rolle. Ein wichtiger Baustein darin: Die Bundesregierung verspricht unter anderem, künftig gezielter Gründerinnen fördern und dafür eine neue Förderlinie unter dem Namen „Exist Women einzurichten zu wollen.
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Bislang war das nur eine Absichtserklärung. Doch langsam scheint sich dieses Projekt weiter zu konkretisieren. Nach Informationen von Gründerszene hat der Haushaltsausschuss am heutigen Donnerstag über die neue Förderlinie abgestimmt und insgesamt 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Damit kann das Bundeswirtschaftsministerium unter Minister Robert Habeck nun in die konkrete Umsetzung der Förderlinie gehen.
„Wirtschaft und Unternehmen als Männerdomäne – damit muss endlich Schluss sein“, lässt sich der Grünen-Abgeordnete Felix Banaszak nach der Entscheidung des Haushaltsausschusses zitieren, in dem er ebenfalls Mitglied ist. Man wolle nun mit den bewilligten Millionen „bestehenden strukturellen Ungleichheiten bei der Startup-Förderung” entgegentreten.
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Wie das „Exist Women-Programm konkret aussehen wird, dazu ist bislang wenig bekannt. In der Startup-Strategie heißt es dazu nur knapp: Man wolle Frauen damit „den Schritt in die Selbständigkeit erleichtern und die Partizipation von Frauen in allen Teamkonstellationen nachhaltig erhöhen.Auch die zuständigen Mitarbeiter im Wirtschaftsministerium wollen sich noch nicht weiter zu dem Projekt äußern.
Fest steht bloß, dass es in das bereits existierende Exist-Förderprogramm des Ministeriums integriert werden soll. Das ist eines der wichtigsten Instrumente des Bundes, um Gründungsteams aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern. Die Stipendiaten erhalten ein Jahr lang eine finanzielle Förderung zwischen 1.000 und 3.000 Euro pro Monat, um ihre Unternehmensgründung auf den Weg zu bringen. Außerdem werden die Gruppen mit fachlichem Know-how unterstützt.
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