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AKTIEN IM FOKUS: Puma fallen und Adidas steigen - Manmag: Puma-Chef wechselt
Zusammenfassung:FRANKFURT (dpa-AFX) - Spekulationen über einen Wechsel des Puma (ETR:PUMG) -Chefs Björn Gulden zum Rivalen Adidas (ETR:ADSGN) haben die Aktien der Sportwarenhersteller am Freitag in unterschiedliche Richtungen katapultiert.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Spekulationen über einen Wechsel des Puma (ETR:PUMG) -Chefs Björn Gulden zum Rivalen Adidas (ETR:ADSGN) haben die Aktien der Sportwarenhersteller am Freitag in unterschiedliche Richtungen katapultiert.
Die Adidas-Aktien schnellten nach oben und gewannen rund ein Viertel, nachdem das Manager Magazin unter Berufung auf eigene Informationen über den Wechsel berichtet hatte. Kurz zuvor hatte Puma bekannt gegeben, dass Gulden nach neun Jahren an der Spitze seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Arne Freundt werde zum 1. Januar auf Gulden folgen.
Bei den Aktionären von Puma sorgte das für lange Gesichter. Die Papiere des Sportartikelherstellers drehten ins Minus, nachdem sie zuvor infolge der Hoffnung auf eine weniger restriktive Corona-Politik Chinas noch um mehr als sechs Prozent gestiegen waren. Zuletzt ging es um gut sechs Prozent abwärts.
Da Gulden Puma während seiner Amtszeit stark geprägt habe, sei der Schritt negativ für den Konzern, sagte Analystin Piral Dadhania von der kanadischen Bank RBC. Allerdings sei der Konzern in einer guten Verfassung und entwickle sich schwungvoll und daran dürfte sich mit Blick auf die von Gulden geschaffenen strategischen Ziele kurz- bis mittelfristig nicht viel ändern.
Adidas sucht aktuell einen neuen Chef, der den Dax -Konzern wieder auf Kurs bringt. Wegen teils hausgemachter Probleme in China, einer schleppenden Nachfrage in vielen Ländern und steigender Kosten hatte Adidas erst im Oktober die Geschäftsprognose für 2022 zum dritten Mal gesenkt. Puma schlägt sich trotz des schwierigen Konjunkturumfeldes besser.
Mit minus 56 Prozent bei Adidas und minus 61 Prozent bei Puma zählen die Aktien aber beide weiterhin zu den größten Dax-Verlierern seit Jahresanfang.
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