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KfW-Banker verklagt seinen ehemaligen Chef Carsten Maschmeyer
Zusammenfassung:Muss sich außerhalb seines Jurorensessels gerade mit der Klage des langjährigen Geschäftsführers ein
Muss sich außerhalb seines Jurorensessels gerade mit der Klage des langjährigen Geschäftsführers einer seiner Firmen auseinandersetzen: Unternehmer und Investor Carsten Maschmeyer.
TV Now / Bernd-Michael Maurer
Während Carsten Maschmeyer in der (vorproduzierten) TV-Show „Die Höhle der Löwen mal wieder als Investor junge Startups unter die Lupe nimmt, droht ihm privat Ärger. Wie die Wirtschaftswoche (WiWo) am Freitag berichtete, will ein Top-Manager der staatlichen Förderbank KfW Geld vom Investor. Deshalb habe er Maschmeyer und dessen Beteiligungsfirma Alstin Family nun vor dem Landgericht Hannover verklagt.
Der Grund: Der KfW-Banker sei langjähriger Geschäftsführer von Maschmeyer-Firmen gewesen, so die WiWo. In dieser Funktion habe er Startup-Investments mitverantwortet und sei der Auffassung, dass er aus dieser Tätigkeit noch Geld bekommen müsse. Wie viel, das hänge vom Wert der jeweiligen Startups zu einem bestimmten Zeitpunkt ab.
Maschmeyer wollte sich auf eine Anfrage von Gründerszene nicht zu dem Fall äußern. Von Insidern erfuhr Gründerszene allerdings, dass es sich bei dem Kläger um Jörg Goschin handelt. Goschin ist Co-CEO der KfW Capital und war Co-Gründer bei Alstin. Im Jahr 2016 war Goschin allerdings als CEO der Maschmeyer-Firma ausgeschieden. Schon damals soll es Ärger bei Alstin gegeben haben. Berichten des Manager Magazins aus dem Jahr 2017 zufolge habe Goschin nicht genügend Investoren für einen neuen 100-Millionen-Euro-Fonds finden können – ein Grund für sein Ausscheiden.
Justizsprecher: Maschmeyer bestreitet die Forderungen
Auch auf eine Anfrage der WiWo hätten sich Maschmeyer und Alstin nicht geäußert. Nach Angaben des Justizsprechers würden beide Parteien die Forderungen des KfW-Bankers aber bestreiten, so die Wirtschaftszeitung. Dessen Forderungen seien wegen eines zweiten Vertrages, den die Parteien später geschlossen hätten, hinfällig.
Wie die WiWo schreibt, habe der KfW-Banker Maschmeyer und Alstin Family zunächst darauf verklagt, den Unternehmenswert der Startups, in die sie investiert hatten, durch einen Experten feststellen zu lassen. Im nächsten Schritt wolle der Ex-Mitarbeiter dann die konkrete Summe einklagen, erklärte sein Anwalt der Wirtschaftszeitung.
Mitarbeit: Daniel Hüfner
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