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Zu Jahresbeginn 1000 Euro in Apple, Bitcoin, MSCI World & Co. investiert – was wurde daraus?
Zusammenfassung:Ein Trader an der New Yorker Börse (Symbolfoto)Getty Images/ Johannes Eisele / KontributorDie Börse
Ein Trader an der New Yorker Börse (Symbolfoto)
Getty Images/ Johannes Eisele / Kontributor
Die Börse hat seit Jahresbeginn mit fallenden Kursen zu kämpfen. Doch welche der populären Geldanlageklassen haben am meisten seit Beginn des Jahres 2022 gelitten?
Besonders schwer hat es die Kryptowährung Bitcoin getroffen: Um mehr als 50 Prozent ist der Preis eingebrochen.
Auch Einzelaktien und ETFs haben massive Kursverluste zu verkraften, wie eine Auswertung des digitalen Vermögensverwalters Growney gezeigt hat.
Ein Krieg in Europa, Inflation, Zinswende und Energiekrise: Unternehmen stehen weltweit vor massiven Schwierigkeiten. Das beeinflusst auch die Kurse an der Börse. Beliebte Aktien, wie Tesla, Apple oder Amazon haben seit Jahresbeginn enorme Kursverluste verkraften müssen.
Der digitale Vermögensverwalter Growney hat ausgerechnet, welche der populären Geldanlageklassen am meisten unter den Veränderungen seit Anfang 2022 gelitten haben. Dafür haben sie ausgewertet, wie viel Geld ihr zur Jahreshälfte, also 30. Juni, hättet, wenn ihr am 1. Januar 1000 Euro investiert hättet.
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„Bitcoin ist schon immer ein reines Spekulationsobjekt gewesen
Besonders schwer hat es die Kryptowährung Bitcoin getroffen: Um mehr als 50 Prozent sei der Preis eingebrochen. Wer Anfang des Jahres 1000 Euro investiert hätte, hätte Ende Juni rund 450 Euro. „Bitcoin ist schon immer ein reines Spekulationsobjekt gewesen. Durch die aktuell steigenden Zinsen hat das Interesse an der Kryptowährung aber massiv nachgelassen, das zeigt sich bei den Kursen deutlich, so die Einschätzung von Thimm Blickensdorf von der Growney-Geschäftsleitung.
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Doch nicht nur Kryptowährungen zählen zu den großen Verlierern. Auch Einzelaktien sind stark gefallen. Wer beispielsweise am 1. Januar 1000 Euro in Biontech angelegt hätte, verlor innerhalb sechs Monate etwa 358 Euro. Im selben Zeitraum fiel der Tesla-Kurs um etwa 326 Euro, Amazon um 313 Euro, Alphabet um 193 Euro und Apple um 175 Euro.
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„Gerade bei der aktuellen Marktentwicklung zeigt sich ein großes Problem des MSCI World
Auch bekannte Indizes, wie der MSCI World, der S&P 500 und der DAX sind stark gefallen. Wer 1000 Euro zu Jahresbeginn in den Welt-ETF investiert hätte, würde nun 852 Euro haben. Das entspricht einem Minus von 148 Euro. Der Index amerikanischer Aktien ist um fast 21 Prozent gefallen, also um 140 Euro. Der deutsche Leitindex konnte sich noch etwas besser schlagen, ist um knapp 20 Prozent abgestürzt. Ein 1000-Euro-DAX-Investment wäre zur Jahreshälfte etwa 800 Euro wert.
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„Gerade bei der aktuellen Marktentwicklung zeigt sich ein großes Problem des MSCI World: Durch den hohen Anteil von US-Aktien und Technologie-Werten entsteht ein Klumpenrisiko. Das führt dazu, dass durch den MSCI World eben keine gute weltweite Diversifizierung erreicht wird, erklärt Experte Blickensdorf von Growney. US-Aktien machen rund zwei Drittel des beliebten Indizes aus, die Technologiebranche ist mit mehr als 20 Prozent stark vertreten.
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Auswertung hätte gezeigt, wie „gefährlich Einzelaktien seien
Was können Anleger also aus diesen Entwicklungen lernen? „Die Auswertung zeigt ganz klar: Gerade in Krisenzeiten zahlt es sich für Anleger aus, möglichst breit aufgestellt zu sein. So lässt sich das Risiko der Geldanlage systematisch verringern“, sagt Blickensdorf von Growney. Denn die Auswertung hätte gezeigt, wie „gefährlich” Einzelaktien seien.
Der Finanzexperte empfiehlt, die langfristigen Ziele wie Vermögensaufbau oder Altersabsicherung „nicht aus den Augen zu verlieren“. Blickensdorf sagt: „Die aktuelle Marktentwicklung kann da auch ein guter Moment sein, zusätzlich zu investieren, um von künftigen Kurssteigerungen umso stärker zu profitieren.”
Disclaimer: Aktien, Kryptowährungen und Investments sind grundsätzlich mit Risiko verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten. Sie ersetzen auch nicht eine fachliche Beratung.
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