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Dollar-Stärke drückt Goldpreis unter 1.700 Dollar
Zusammenfassung:Investing.com - Die Talfahrt bei Gold geht weiter. Erst kürzlich fiel das Edelmetall unter die Marke
Investing.com - Die Talfahrt bei Gold geht weiter. Erst kürzlich fiel das Edelmetall unter die Marke von 1.700 Dollar. Das bisherige Tagestief liegt bei 1.697 Dollar. Der Grund: die Überlegenheit des Dollars. Dieser hat ein neues 20-Jahres-Hoch erreicht und zieht damit sowohl Gold als auch den Euro immer weiter nach unten.
In den letzten Minuten konnte sich der Goldpreis zwar etwas stabilisieren und sich über die psychologisch wichtige Marke erholen. Das Chartbild bleibt jedoch fragil. Weitere Verluste sind nicht ausgeschlossen, erst recht nicht, wenn der US-Dollar seinen Siegeszug weiter fortsetzt.
Die Stärke des Dollars gründet sich zum einen auf seinen Status als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Weltweit wächst die Angst vor einer Rezession wegen einer drohenden Energiekrise und steigender Inflation. Zum anderen profitiert der Dollar von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den USA. Das macht das zinslose Edelmetall im Vergleich zur Weltreservewährung unattraktiv.
Inzwischen rechnen die Marktteilnehmer für die Juli-Sitzung der Fed mit einer Zinserhöhung um satte 100 Basispunkte. Noch vor der gestrigen Veröffentlichung der Verbraucherpreisinflation, die mit 9,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich höher als gedacht ausgefallen war, hatten sich die Erwartungen der Händler zwischen einer Zinsanhebung um 50 und 75 Basispunkte bewegt.
Der stärkere Dollar drückt den Goldpreis nach unten. Nach den Verbraucherpreisdaten haben die Händler ihre Erwartungen von einer Zinserhöhung um 75 Basispunkte auf 100 Basispunkte erhöht, was dem Goldpreis schadet, zitierte Reuters Philip Streible, Chefmarktstratege bei Blue Line Futures in Chicago.
Es ist unwahrscheinlich, dass Gold sich spürbar erholen wird, es sei denn, die Inflation nimmt so stark ab, dass Zinserhöhungen ausbleiben, oder andere Zentralbanken beginnen, ebenso aggressiv zu handeln wie die Fed, was den Dollar schwächen könnte, fügte Streible hinzu.
Es ist nicht allein die Stärke des Dollars, die den Dollar-Index antreibt, sondern auch eine Folge der Schwäche des Euro. Die Gemeinschaftswährung ist jüngst wieder unter die Parität zum US-Dollar gerutscht. Da der Euro im Währungskorb mit knapp 60 Prozent gewichtet ist, wirkt sich eine Schwäche der europäischen Weichwährung positiv auf die Entwicklung des Greenbacks aus.
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