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AOK-Chefin warnt: Beiträge für gesetzliche Krankenkassen könnten noch stärker steigen als geplant
Zusammenfassung:AOK-Chefin Carola Reimannpicture alliance/dpa | Julian StratenschulteDer AOK-Bundesverband hat davor
AOK-Chefin Carola Reimann
Der AOK-Bundesverband hat davor gewarnt, dass die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr noch stärker steigen könnten als bislang geplant.
„Wir haben eine fragile Situation, sagte die AOK-Chefin Carola Reimann dem „Handelsblatt„.
Schon jetzt machten sich die höheren Energiepreise und die Inflation im Gesundheitssystem bemerkbar. Sollte das Defizit noch größer ausfallen als erwartet, würde die geplante Erhöhung nicht ausreichen, so Reimann.
Der AOK-Bundesverband hat davor gewarnt, dass die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr noch stärker steigen könnten als bislang geplant. „Wir haben eine fragile Situation, sagte die Vorsitzende Carola Reimann dem „Handelsblatt„. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) müsse verstehen, dass die Kassen leer seien.
Inflation und Energie preise belasten das Gesundheitssystem
Schon jetzt machten sich die höheren Energiepreise und die Inflation im Gesundheitssystem bemerkbar. Sollte das Defizit noch größer ausfallen als erwartet, würde die geplante Erhöhung nicht ausreichen. „Die Beiträge müssten dann im kommenden Jahr noch stärker steigen als von Lauterbach geplant, trotz aller Maßnahmen, sagte Reimann.
Ende Juni hatte Lauterbach bekannt gegeben, dass die durchschnittlichen Zusatzbeiträge für die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr um 0,3 Prozentpunkte steigen sollen. Die Beitragserhöhung soll Teil einer Struktur- und Finanzreform sein, mit der die Bundesregierung das Defizit von 17 Milliarden Euro in der GKV im kommenden Jahr decken will.
Kein Spielraum mehr
Bereits jetzt gebe es keinen Spielraum für weitere Ausgaben, sagte Reimann. „Auch für die vielen gut gemeinten Absichten im Koalitionsvertrag sind die Kassen leer. Das betreffe etwa mehr Geld für Pflegepersonal im Krankenhaus, die Herausnahme der Kinder- und Jugendmedizin sowie Geburtshilfe aus dem Fallpauschalensystem und die Übernahme der medizinischen Behandlungspflege für Bewohner in Pflegeheimen.
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