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Vor dem 1. Juni steigen die Spritpreise noch mal — bringt deshalb der Tankrabatt nur noch wenig?
Zusammenfassung:Im Juni, Juli und August soll tanken günstiger werden.picture alliance/dpa | Carsten KoallAm 1. Juni
Im Juni, Juli und August soll tanken günstiger werden.
picture alliance/dpa | Carsten Koall
Am 1. Juni soll der Tankrabatt greifen, den die Regierung beschlossen hat, um Verbraucher zu entlasten.
Allerdings sind jetzt die Preise für Diesel und Benzin noch einmal stark gestiegen. Super E10 kostete 2,129 Euro pro Liter, Diesel schlug mit 2,026 Euro zu Buche.
Der Tankrabatt deckt aber nur Kosten von 35,2 Cent pro Liter bei Benzin und 16,7 Cent bei Diesel. Damit könnten trotz Rabattt die Preise dennoch höher bleiben als vor dem Ukraine-Krieg.
Vor der Steuerentlastung ab Mittwoch, dem 1. Juni, haben die Spritpreise noch einmal kräftig zugelegt. Sowohl Benzin als auch Diesel haben sich im Vergleich zur vergangenen Woche um mehrere Cent verteuert, wie der ADAC am Montag mitteilte. So kostete Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags 2,129 Euro pro Liter. Das sind 3,9 Cent mehr als am Dienstag vergangener Woche. Diesel schlug mit 2,026 Euro zu Buche, ein Plus von 3,2 Cent pro Liter.
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Bei E10 setzt sich damit ein seit rund einem Monat anhaltender Aufwärtstrend fort. Ende April war der Kraftstoff noch mehr als 17 Cent billiger als derzeit. Bei Diesel bedeutet es dagegen eine Trendwende nach mehreren Wochen mit Abwärtstendenz. Der ADAC kritisiert beide Werte als zu hoch.
Angesichts der jüngsten Anstiege könnten die Spritpreise auch nach der Steuersenkung höher als vor Beginn des Ukraine-Krieges sein. Am Tag vor dem russischen Angriff hatte E10 1,750 Euro pro Liter gekostet, Diesel 1,663 Euro. Die steuerliche Entlastung beträgt – inklusive Mehrwertsteuer – bei Benzin 35,2 Cent pro Liter, bei Diesel 16,7 Cent. Selbst wenn beides komplett weitergegeben werden sollte, bliebe bei E10 ein leichtes, bei Diesel ein deutliches Plus übrig.
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Dass die Senkung schnell und komplett weitergegeben wird, ist allerdings alles andere als sicher. Das liegt unter anderem daran, dass die Tankstellen erst am Mittwoch das steuerlich vergünstigte Benzin einkaufen können. Wie genau sie die Preise gestalten, ist zudem Sache der Tankstellenbetreiber beziehungsweise Mineralölgesellschaften. Der ADAC hat bereits angekündigt, die Preisentwicklung an der Zapfsäule genau zu beobachten und fordert: „Wir erwarten, dass die Steuersenkung ab 1. Juni in vollem Umfang an die Verbraucher weitergegeben wird. Zudem besteht angesichts des überhöhten Niveaus reichlich Potenzial für Preissenkungen. Auch das Bundeskartellamt will genau auf die Entwicklung schauen.
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dpa
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