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AKTIE IM FOKUS: Positive Citigroup-Studie könnte Bayer Auftrieb geben
Zusammenfassung:FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Bayer (ETR:BAYGN) könnten am Donnerstag nach einem positiven K
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Bayer (ETR:BAYGN) könnten am Donnerstag nach einem positiven Kommentar der Citigroup (NYSE:C) einen Blick wert sein. Sie stiegen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um 0,34 Prozent auf 64 Euro, während sich für den Dax ein kleiner Auftaktverlust abzeichnete.
Citigroup-Analyst Peter Verdult zeigt sich in einer Studie optimistisch für den Bayer-Medikamentenkandidaten Asundexian und hob sein Kursziel für die Aktie von 102 auf 106 Euro. Damit signalisiert er weiter deutliches Kurspotenzial und beließ seine Einstufung auf Kaufen. Verdult traut dem Blutgerinnungshemmer einen Jahresspitzenumsatz von mehr als sechs Milliarden US-Dollar zu. Bayer hatte zuletzt positive Studiendaten für das Mittel vorgelegt, das ein potenzieller Nachfolger für den Kassenschlager Xarelto ist.
Mit einem Kursplus von mehr als einem Drittel ist Bayer 2022 bislang mit deutlichem Abstand der Spitzenreiter im deutschen Leitindex Dax. Der Kurs profitiert von einem starken Agrarmarktumfeld, das Analyst Gunther Zechmann von Bernstein Research in einer ebenfalls am Donnerstag vorliegenden Studie erneut positiv hervorhob. Zudem hellten sich in den letzten Monaten die Perspektiven für das Pharmageschäft auf. Investoren sind mittlerweile optimistischer, dass es Bayer gelingt, Umsatzeinbußen wegen auslaufender Patente bei den Kassenschlagern Eylea und Xarelto abzufedern.
Einen zwischenzeitlichen Dämpfer hatte die Kurserholung indes Mitte Mai nach einem Rückschlag im US-Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat erhalten. Die Kursdelle ist mittlerweile aber wettgemacht. Die US-Regierung riet dem obersten US-Gericht, dem Supreme Court, von der Annahme eines wegweisenden Falls ab. Damit ist eine Verhandlung unwahrscheinlich geworden. Bayer hatte sich im Falle eines Sieges vor Gericht einen Befreiungsschlag in der Causa Glyposat erhofft, die seit Jahren auf dem Aktienkurs lastet.
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