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Großbank Intesa Sanpaolo kappt Gewinnziel wegen Ukraine-Krieg
Zusammenfassung:TURIN (dpa-AFX) - Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo (BIT:ISP) streicht wegen des Kriegs in
TURIN (dpa-AFX) - Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo (BIT:ISP) streicht wegen des Kriegs in der Ukraine sein Gewinnziel für das laufende Jahr zusammen. Statt mehr als 5 Milliarden Euro dürfte der Überschuss lediglich über 4 Milliarden Euro liegen, teilte das Geldhaus am Freitag in Turin mit. Voraussetzung sei jedoch, dass es keine ernsthaften Probleme bei der Rohstoff- und Energieversorgung gebe. Im schlimmsten Szenario erwartet das Management immer noch einen Gewinn von deutlich über 3 Milliarden Euro. Die Intesa-Aktie verlor an der Börse in Mailand zuletzt rund ein Prozent.
Bankchef Carlo Messina hatte seine ursprüngliche Gewinnprognose schon Mitte März infrage gestellt. Im ersten Quartal schrieb die Bank nun 800 Millionen Euro auf ihr Geschäft im Zusammenhang mit Russland und der Ukraine ab. Der Quartalsüberschuss sackte dadurch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel auf gut eine Milliarde Euro ab. Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Einbruch gerechnet.
Dabei musste Intesa Sanpaolo auch bei den Einnahmen einen Rückgang hinnehmen: Die gesamten Erträge sanken um fast vier Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro. Zudem legte das Institut netto gut 700 Millionen Euro für drohende Kreditausfälle zurück, gut 70 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für die kommenden Jahre sieht Bankchef Messina das Geldhaus jedoch auf Kurs: Bis zum Jahr 2025 soll der Überschuss auf 6,5 Milliarden Euro steigen.
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