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Stratec verdient zum Jahresauftakt wegen höherer Kosten weniger
Zusammenfassung:BIRKENFELD (dpa-AFX) - Der Diagnostik-Spezialist Stratec (ETR:SBSG) hat trotz eines Umsatzwachstums
BIRKENFELD (dpa-AFX) - Der Diagnostik-Spezialist Stratec (ETR:SBSG) hat trotz eines Umsatzwachstums im ersten Quartal an Profitabilität eingebüßt. Das bereinigte Betriebsergebnis (bereinigtes Ebit) ging von rund 16 Millionen Euro im Vorjahr auf gut 15 Millionen Euro zurück, wie das SDax -Unternehmen am Donnerstag in Birkenfeld mitteilte. Die entsprechende Marge verringerte sich auf 19,9 (Vorjahr: 22,3) Prozent. Ausschlaggebend für die schwächere Entwicklung seien unter anderem die stark gestiegenen Kosten im Zusammenhang mit den weltweit gestörten Lieferketten gewesen, hieß es. Zudem habe sich der Produktmix normalisiert. Der bereinigte Gewinn ging somit um neun Prozent auf 11,9 Millionen Euro zurück.
Der Vorstand hatte mit dieser Entwicklung bereits gerechnet und daher im März eine vorsichtigere Prognose für das Jahr abgegeben, diese wurde nunmehr bestätigt. Der Umsatz im ersten Quartal kletterte unterdessen um rund fünf Prozent auf knapp 75,4 Millionen Euro, dabei profitierte Stratec von einem florierenden Verkauf von Serviceteilen und Verbrauchsmaterialien. Auch das Geschäft mit Entwicklungs- und Dienstleistungen lief besser. Der Verkauf von Systemen sei jedoch erwartungsgemäß rückläufig gewesen, nachdem im Vorjahr pandemiebedingt zusätzliche Laborkapazitäten aufgebaut worden seien.
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