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Twitter-Aktionäre verklagen Elon Musk und werfen ihm Wertpapierbetrug vor
Zusammenfassung:Patrick Pleul/APEin Twitter-Aktionär hat Elon Musk verklagt. Der Vorwurf: Die verspätete Offenlegung
Ein Twitter-Aktionär hat Elon Musk verklagt.
Der Vorwurf: Die verspätete Offenlegung der Twitter-Beteiligung des Tesla-Chefs gegenüber der US-Börsenaufsicht (SEC) habe den Aktienkurs von Twitter gedrückt und gegen das Wertpapiergesetz verstoßen.
Musk antwortete nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Ein Twitter-Aktionär hat Elon Musk verklagt. Er behauptet, der Tesla-CEO habe den Aktienkurs von Twitter gedrückt, weil er seine Beteiligung an dem Social-Media-Unternehmen nicht früh genug offengelegt habe. Damit habe er gegen das US-Wertpapiergesetz verstoßen und den Aktienkurs künstlich niedrig gehalten, während er seinen Anteil weiter ausbaute. Die Klage wurde am Dienstag von Marc Bain Rasella bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht, wie Bloomberg zuerst berichtete. In der Klage wird behauptet, Musk hätte seine Beteiligung an Twitter bis zum 24. März offenlegen müssen, was er jedoch erst am vierten April tat. Als Musk seine Beteiligung an Twitter bekannt gab, schoss der Aktienkurs des Unternehmens um 27 Prozent in die Höhe.
Laut Rasella hatte Musk zehn Tage Zeit, um der Börsenaufsichtsbehörde seine Beteiligung mitzuteilen, nachdem diese am 14. März die 5-Prozent-Schwelle überschritten hatte. Investoren, die Twitter-Aktien zwischen dem 24. März und dem 4. April verkauften, seien dabei möglicherweise Gewinne verloren gegangen, die sie erzielt hätten, wenn Musk seine Beteiligung früher bekannt gegeben hätte. So laitet zumindest die Klage. Durch die Verzögerung der Offenlegung konnte Musk weiterhin Twitter-Aktien zu einem reduzierten Preis kaufen, so Rasella. Der Kläger will eine Gruppe von Investoren vertreten, die zwischen dem 24. März und dem ersten April Twitter-Aktien veräußert haben. Sie verlangen in der Klage Schadensersatz.
Musk und Twitter antworteten nicht sofort auf Anfragen zu einer Stellungnahme. Die Klage ist die jüngste Entwicklung nach einer Reihe von Ereignissen, seitdem Musk seine 9,1-prozentige Beteiligung an Twitter öffentlich gemacht hat. Auf der Plattform hat er selbst mehr als 80 Millionen Follower.
Die Investition macht Musk zum größten Einzelaktionär des Unternehmens. Im Vorfeld sagte er, er freue sich darauf, als Mitglied des Verwaltungsrats des Unternehmens bedeutende Veränderungen zu bewirken. Doch am Sonntag erklärte Twitter-CEO Parag Agrawal, dass Musk nun doch nicht in das Gremium einziehen werde, was eine deutliche Kehrtwende in der Zusammenarbeit darstellt.
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