简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
اردو
Habeck über Energie-Importe aus Autokratien: „Wir können nicht alle Länder von Lieferungen ausschließen
Zusammenfassung:Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, äußert sich vo
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, äußert sich vor seinem Abflug nach Doha (Katar) auf dem militärischen Teil des Flughafen Berlin Brandenburg.
picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka
Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) reist am Wochenende nach Katar und in die Arabischen Emirate.
Habecks Ziel: Neue Partnerschaften für Lieferungen von Flüssiggas zu schließen, um Deutschland unabhängiger von russischem Gas zu machen.
Habeck verteidigte vor der Abreise sein Verhandeln mit autokratischen Staaten. Deutschland könne nicht nur mithilfe von Demokratien seinen Energiebedarf decken.
Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kann Deutschland zur Deckung des Energiebedarfs auch künftig nicht nur mit Demokratien zusammenarbeiten. „Viele Opec-Staaten sind problematisch“, sagte Habeck der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” vor seinem Besuch in Katar und den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). „Aber zwischen einem nicht demokratischen Staat, bei dem die Situation der Menschenrechte problematisch ist, und einem autoritären Staat, der einen aggressiven, völkerrechtswidrigen Krieg vor unserer Tür führt, gibt es noch mal einen Unterschied. Wir können nicht alle Länder von Lieferungen ausschließen.
Habeck reiste am Samstag nach Katar, nächste Station sind die Emirate. Die Reise ist Teil der Bemühungen, nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas zu verringern. Habeck war deswegen bereits in Norwegen. Katar ist einer der weltgrößten Exporteure von Flüssiggas (LNG). Der allergrößte Teil geht jedoch bisher nach Asien. In den Emiraten geht es vor allem um grünen Wasserstoff.
Seine Äußerungen über die Zusammenarbeit mit nicht demokratischen Regierungen bezog Habeck der Zeitung zufolge ausdrücklich auch auf erneuerbare Energien. Hier komme es ebenfalls auch unterschiedliche Bezugsquellen an. „Wenn wir klug sind, diversifizieren wir unsere künftigen Wasserstoff-Importe wirklich, sagte der Minister demnach.
Lest auch
Interne Regierungszahlen zeigen, was es bräuchte, um russisches Gas zu ersetzen — möglicherweise die Rückkehr zur Kohle
jg/dpa
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.










