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Johnson auf Öl-Mission in Saudi-Arabien: Globale Wirtschaft schützen
Zusammenfassung:LONDON/RIAD (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Boris Johnson setzt bei der Bekämpfung der Inf
LONDON/RIAD (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Boris Johnson setzt bei der Bekämpfung der Inflation und der Loslösung von russischen Rohstoffen auf die Unterstützung Saudi-Arabiens und anderer Golfstaaten. Nach einem Treffen mit Kronprinz Muhammad bin Salman in der saudischen Hauptstadt Riad sagte Johnson am Mittwoch, es gebe viel Einigkeit darin, dass es wichtig sei, Inflation zu verhindern und deren schädliche wirtschaftliche Konsequenzen zu vermeiden. Wir wollen nicht die Art von Inflation, die wir in den 1970ern gesehen haben, so Johnson. Doch ob er konkrete Zusagen für eine Erhöhung der Ölproduktion erhalten hatte, blieb offen.
Die beiden Regierungschefs vereinbarten einer Mitteilung zufolge eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Energiesicherheit und Stabilität auf dem Energiemarkt sowie dem Übergang zu erneuerbaren Energien. Enger kooperieren wollen sie auch in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Handel und Kultur, hieß es weiter.
Johnson betonte jedoch, er habe auch die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien angesichts der massenhaften Hinrichtungen am Wochenende angesprochen, lobte das Land aber auch für Fortschritte wie bei den Rechten für Frauen. Ebenfalls lobend hob er hervor, dass Saudi-Arabien kürzlich in der UN-Generalversammlung für eine Resolution gestimmt hatte, die den russischen Einmarsch in die Ukraine verurteilte.
Die eintägige Reise, die Johnson zunächst in die Vereinigten Arabischen Emirate geführt hatte, wurde in Großbritannien teils heftig kritisiert. Riad hatte erst am Samstag mitgeteilt, 81 Menschen hingerichtet zu haben und damit weltweit Empörung ausgelöst. Oppositionsführer Keir Starmer von der Labour-Partei sagte: Von Diktator zu Diktator zu gehen, ist keine Energiestrategie.
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