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Russischer Oligarch Usmanow muss die Crew der Luxus-Yacht „Dilbar wegen der Sanktionen gegen ihn entlassen
Zusammenfassung:Alisher Usmanow und die Yacht Dilbar.Mikhail Svetlov/Getty Images, Sabri Kesen/Anadolu Agency via Ge
Alisher Usmanow und die Yacht Dilbar.
Nicht nur gegen russische Banken, sondern auch gegen mehrere russische Oligarchen wurden Sanktionen verhängt.
Dadurch kann der Milliardär Alisher Usmanow die Crew auf seiner Yacht nicht mehr bezahlen, berichten „Forbes“ und „Bloomberg”.
Usmanows Yacht ist schätzungsweise zwischen 540 und 675 Millionen Euro wert. Sie liegt aktuell in einer Hamburger Werft.
Die Crew auf der Yacht des russischen Oligarchen Alisher Usmanow musste laut Medienberichten entlassen werden. Das britische Yachtmanagement Sarnia Yachts, das die Besatzung für das 600 Millionen Dollar teure Schiff stellt, teilte seinen Angestellten am Montag in einer Mail mit, dass „der normale Betrieb der Yacht eingestellt wurde“ und dass die Besatzung „aufgrund der verhängten Sanktionen” entlassen werden muss. Das berichtete „Forbes.
Usmanow gehört zu den Personen, gegen die Sanktionen aufgrund des Überfalls Russlands auf die Ukraine verhängt wurden. Dazu gehört, neben der Einschränkung der Reisefreiheit, auch das Einfrieren von Vermögen. Neben der EU haben auch Großbritannien, die USA und die Schweiz Usmanow mit Sanktionen belegt.
Nach Angaben der britischen Regierung hat Usmanow ein geschätztes Vermögen von 18,4 Milliarden Dollar. Er ist Gründer der USM Holdings, die in den Bereichen Metall, Bergbau und Telekommunikation tätig ist. Die Europäische Union bezeichnete ihn als „besonders eng“ mit dem Kreml verbunden und nannte ihn einen von „Putins Lieblingsoligarchen”. Die USA haben seine Yacht Dilbar zu „gesperrtem Eigentum erklärt. Dadurch ist es US-Personal untersagt, auf dem Schiff zu arbeiten. Außerdem dürfen Liegegebühren in Häfen nicht mehr in US-Dollar gezahlt werden.
Gehälter sollen von Usmanow selbst gezahlt werden
In einer E-Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Montag erklärte Sarnia Yachts UK, dass die Sanktionen für einige Unternehmen bedeute, die Besatzung sei „nicht in der Lage, ihre normale Geschäftstätigkeit fortzusetzen“, wie „Forbes” berichtet. Sarnia schrieb auch, dass es die Gehälter der Besatzung nicht weiter zahlen könne – stattdessen sollen die letzten Löhne vom Eigentümer selbst gezahlt werden.
„Wir haben mit allen Mitteln versucht, eine Lösung zu finden, um die Crew zu behalten und unsere Positionen zu schützen, aber wir sind am Ende der Möglichkeiten angelangt“, schrieb Tim Armstrong, der Kapitän der Yacht, in einer Nachricht an die Crew, wie „Bloomberg” berichtet.
Das US-amerikanische Finanzministerium gab an, dass der geschätzte Wert der Dilbar zwischen 600 und 735 Millionen US-Dollar (also etwa 540 bis 675 Millionen Euro) liegt und der Betrieb der Yacht etwa 60 Millionen US-Dollar pro Jahr kostet, was umgerechnet etwa 54 Millionen Euro sind.
Laut der Schiffswerft Lürssen ist sie die „größte Motoryacht der Welt nach Bruttorauminhalt“. Das Schiff ist mit zwei Hubschrauberlandeplätzen ausgestattet und verfügt über einen 25 Meter langen Swimmingpool. Laut „Forbes” hat das Schiff normalerweise 96 Besatzungsmitglieder an Bord, „Bloomberg hingegen berichtet von 80 Besatzungsmitgliedern.
Die Dilbar liegt aktuell in Hamburg
Aktuell würde sich eine kleine Anzahl von Mitarbeiter von Lürssen nun um die „Sicherheit des Schiffes kümmern. Seit Oktober liegt die Dilbar in der Hamburger Werft zur Umrüstung. Die Hamburger Wirtschaftsbehörde teilte Bloomberg mit, die Yacht sei eingefroren und dürfe den Hafen erst verlassen, wenn sie von der deutschen Zollbehörde eine Ausfuhrgenehmigung erhalten habe. Lürssen lehnte gegenüber Business Insider eine Stellungnahme ab.
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