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Aktien New York: Krieg und Energiepreise drücken schwer auf Kurse
Zusammenfassung:NEW YORK (dpa-AFX) - Angesichts des fortdauernden Krieges in der Ukraine und weiter steigender Energ
NEW YORK (dpa-AFX) - Angesichts des fortdauernden Krieges in der Ukraine und weiter steigender Energiepreise sind die Aktienkurse in den USA zu Wochenbeginn erneut unter Druck geraten. Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 1,8 Prozent auf 33 024 Punkte. Auch die Hoffnung auf neuerliche Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine konnte die Märkte letztlich nicht stützen.
Russland und die Ukraine hatten nach ihrer dritten Verhandlungsrunde die Absicht zur Schaffung humanitärer Korridore in den umkämpften Gebieten bekräftigt. Es gebe kleine positive Schritte bei der Verbesserung der Logistik für die humanitären Korridore, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak am Montag. Der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski sagte, dass es an diesem Dienstag einen neuen Anlauf geben solle, um die Menschen über die Korridore in Sicherheit zu bringen. Er zeigte sich insgesamt aber enttäuscht von dem Treffen.
Der marktbreite S&P 500 gab zuletzt um 2,1 Prozent auf 4238 Punkte nach. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 2,3 Prozent auf 13 519 Zähler noch etwas weiter nach unten.
Gesucht waren angesichts der fortdauernden Spannungen zwischen Russland und dem Westen erneut die Hersteller von Rüstungsgütern und Verteidigungstechnik. Die Aktien von Lockheed Martin (NYSE:LMT) stieg um 1,6 Prozent auf ein Rekordhoch und die von Raytheon Technologies (NYSE:RTX) legten gegen den sehr schwachen Gesamtmarkt um 0,4 Prozent zu. General Dynamics (NYSE:GD) gewannen 1,9 Prozent auf ein Rekordhoch.
Unter Druck gerieten dagegen vor allem Aktien aus der Finanzbranche. So büßten American Express (NYSE:AXP) 6,4 Prozent ein und Visa (NYSE:V) 3,8 Prozent. Angesichts der stark steigenden Energiepreise könnten Verbraucher die Konsumausgaben reduzieren, hieß es im Handel. Das würde die großen Kreditkartenbetreiber belasten. Auch die Papiere von Banken wie JPMorgan (NYSE:JPM) , Wells Fargo (NYSE:WFC) und Bank of America (NYSE:BAC) gerieten unter Druck.
Die Aussicht auf klammere Konsumenten in Folge der anziehenden Öl- und Gaspreise bekamen auch die Aktien der Reisebranche zu spüren. Titel wie Trip.com und Booking mussten schwer Federn lassen. Diesem Trend konnten sich auch die Anteile des Fahrdienstvermittlers Uber (NYSE:UBER) nicht entziehen, die trotz einer höheren Gewinnprognose für das laufende Quartal um 2,5 Prozent nachgaben.
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