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Billiganbieter 1&1 greift Telekom und Vodafone an: Japanisches Unternehmen soll beim Aufbau der eigenen Masten helfen
Zusammenfassung:Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender des deutschen Internetanbieters United Internet. Boris Roess
Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender des deutschen Internetanbieters United Internet.
United Internet, Mutterkonzern von 1&1, holt sich das japanische Digitalunternehmen Rakuten ins Boot. Das berichtet die „Wirtschaftswoche am Mittwoch.
Zusammen sollen die Unternehmen das erste eigene Mobilfunknetz von United Internet errichten.
Rakuten arbeite bereits unter Anwendung der sogenannten Open-RAN-Technologie an dem Ausbau eines eigenen Netzes in Japan, heißt es.
United Internet, Mutter des Billiganbieters 1&1, holt sich für den Aufbau eines neuen Mobilfunknetzes Unterstützung von dem japanischen Digitalunternehmen Rakuten. Wie die „Wirtschaftswoche am Mittwoch berichtet, sollen hierzulande so 1000 neue Masten innerhalb der nächsten zehn Monate errichtet werden können.
Wachsende Konkurrenz für Telekom und Vodafone
Dieses Ziel ist Teil der Anforderungen, die die Bundesnetzagentur dem Konzern zur Errichtung der eigenen Infrastruktur vorgelegt hatte. Noch bis Ende dieses Jahres sollen die ersten 1000 Masten in Betrieb genommen werden. Außerdem müsse bis 2025 ein Viertel und bis 2030 gar die Hälfte der deutschen Haushalte die entsprechenden Anschlüsse erhalten.
Damit könnte United Internet unter Chef Ralph Dommermuth zu einem stärkeren Konkurrenten für Anbieter wie die Deutsche Telekom und Vodafone werden. Im Gegensatz zu diesen hatte United Internet bislang über keine eigenen Masten verfügt. Zusammen mit dem Online-Unternehmen Rakuten, das derzeit selbst ein eigenes Mobilfunknetz in Japan aufbaut, will Dommermuth dies nun ändern.
Rakuten setzt bereits auf Open-RAN-Technologie
Allerdings könnten technische Faktoren dieses Vorhaben erschweren. Für die Errichtung ihres Mobilfunknetzes in Japan habe Rakuten als erster Anbieter weltweit keine Anlagen bei klassischen Ausrüstern erworben, sondern stattdessen mit einer sogenannten Open-RAN-Architektur verfahren. Diese Technologie ermöglicht es, unterschiedliche Hardware mithilfe einer speziellen Software herstellerübergreifend miteinander zu kombinieren, was einen flexibleren und dynamischeren Mobilfunkausbau ermöglicht.
Jedoch sei derzeit noch nicht sicher, inwiefern sich Open-RAN in Deutschland umsetzen lasse, so die „Wirtschaftswoche. Ebenso laufe das Geschäft von Rakuten in Japan derzeit schleppend. Für das Vorhaben Dommermuths und von United Internet könnte es wohl idealere Voraussetzungen geben.
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