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Gorillas will in nächster Runde mindestens 630 Millionen Euro einnehmen
Zusammenfassung:Kagan Sümer hat für Gorillas bereits mehr als 1,1 Milliarden Euro VC-Geld eingesammelt.GorillasNach
Kagan Sümer hat für Gorillas bereits mehr als 1,1 Milliarden Euro VC-Geld eingesammelt.
Gorillas
Nach der Finanzierungsrunde ist vor der Finanzierungsrunde. Vor allem beim Berliner 10-Minuten-Lieferdienst Gorillas. Erst im Oktober sammelte das Unicorn etwa 860 Millionen Euro (knapp eine Milliarde Dollar) ein. Schon wenige Monate später kursieren in der Startup-Szene Gerüchte über die nächste Investmentrunde: Das Portal Deutsche Startups will von 500 Millionen Dollar gehört haben, andere sprechen im Hintergrund sogar von einer Milliarde Dollar. Nun äußert sich der Gorillas-CEO Kagan Sümer selbst.
Im Interview mit dem Nachrichtenportal Bloomberg sagte der Gründer, er plane „700 Millionen Dollar oder mehr einzusammeln – das sind derzeit etwa 626 Millionen Euro. Gorillas bestätigt die Summe auf Gründerszene-Nachfrage. Wie weit die Suche fortgeschritten ist und wann die Runde abgeschlossen werden soll, darüber will das Startup keine Angaben machen.
Umzug auf niederländische Holding
„Gorillas befindet sich auf einem starken Weg zur Profitabilität, so eine Sprecherin des Unternehmens. „Einige unserer Mikro-Fulfillment-Center erwirtschaften bereits Betriebsgewinne. Mit dem neuen Investment soll das Ziel der schwarzen Null näher rücken. Wie das konkret aussehen soll, lässt das Unternehmen offen.
In New York, am einzigen US-Standort des Unternehmens, erweitert Gorillas gerade schon sein Geschäftsmodell: Dort baut die Firma derzeit ihre 18 Warenlager aus, um zusätzlich einen Click&Collect-Service anzubieten, wie US-Medien berichten. Kunden können ihre Einkäufe vorher online bestellen und direkt vor Ort abholen. Das erhöht den Absatz und senkt die Kosten, da keine Fahrer losgeschickt werden müssen. In der Industrie nichts Neues: Supermarktketten wie Rewe bieten solche Abholstationen seit mehreren Jahren an. Schnell-Lieferdienste wie Jokr und Gopuff haben diese Dienstleistung ebenfalls bereits integriert.
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In Europa hingegen bekommt das Unternehmen bei seiner Expansion Gegenwind von zahlreichen Städten. In den Niederlanden haben sich die Behörden in Amsterdam und Rotterdam beispielsweise dazu entschieden, neue Warenlager für ein Jahr zu verbieten. In den Innenstädten dürfen Lieferdienste wie Gorillas nun zwar ihre alten Standorte weiterführen, aber keine neuen eröffnen.
Ein Rückschlag insbesondere für Gorillas, das seit Ende Januar offiziell als niederländisches Unternehmen fungiert. Die Firma änderte ihre Rechtsform von der deutschen GmbH in das niederländische Äquivalent B.V, wie Gründerszene bereits im November berichtete. Der Meldesitz liegt nun in Amsterdam, die Hauptzentrale von Gorillas aber weiterhin in Berlin. Kritiker wie Gewerkschaftsvertreter werfen dem Unternehmen vor, damit das deutsche Arbeitsrecht zu umgehen und etwa die Betriebsratsbildung zu erschweren.
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