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Nach Hackerangriff auf Ukraine: Dax im Minus – darum verzeichnet die Porsche SE dennoch Gewinne
Zusammenfassung:Die Porsche-Zentrale in ZuffenhausendpaNach einem Hackerangriff auf die Ukraine stürzte der Dax ins
Die Porsche-Zentrale in Zuffenhausen
Nach einem Hackerangriff auf die Ukraine stürzte der Dax ins Minus, damit verzeichnet der wichtigste deutsche Aktienindex nun seit sechs Tagen Verluste.
Bereits Ende Januar sowie in der vergangenen Woche hatte es derartige Angriffe auf die Ukraine gegeben.
Der Kurs der Porsche SE allerdings konnte um 4,6 Prozent zulegen. Die Gerüchte um einen Börsengang der Automarke Porsche befeuern weiter den Aktienkurs.
Der Stabilisierungsversuch am deutschen Aktienmarkt an diesem Mittwoch ist gescheitert. Nach einem Cyberangriff auf Regierungs-Webseiten der Ukraine sowie auf einige Banken drehte der Dax, der die 40 wichtigsten Unternehmen abbildet, am Nachmittag in die Verlustzone. Mit einem Minus von 0,42 Prozent auf 14.631,36 Zählern ging das deutsche Börsenbarometer letztlich knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief aus dem Handel.
In den letzten sechs Tagen sackte der Dax also im Zuge des Ukraine-Konflikts um fast 800 Punkte, beziehungsweise mehr als fünf Prozent, ab.
Der MDax, der nach dem Dax der wichtigste deutsche Index ist, gab zur Wochenmitte um 0,95 Prozent auf 31.887,11 Zähler nach, während der EuroStoxx 50 mit minus 0,30 Prozent bei 3.973,41 Zählern landete.
Wie der ukrainische Minister für digitale Transformation am Nachmittag über die Kommunikationsplattform Telegram mitteilte, gab es erneut einen Cyberangriff in der Ukraine. Bereits Ende Januar sowie in der vergangenen Woche hatte es derartige Angriffe gegeben. Zudem erklärte die Ukraine landesweit den Ausnahmezustand, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag die Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk und Lugansk in der Ostukraine anerkannt und eine Entsendung russischer Soldaten angeordnet hatte.
Porsche SE steigt um 4,6 Prozent
Im Leitindex legten die Anteile der VW-Beteiligungsgesellschaft Porsche SE dennoch um weitere 4,6 Prozent zu, nachdem sie am Vortag bereits um etwas mehr als elf Prozent nach oben geschossen waren. Die Aussicht auf einen Börsengang der im VW-Konzern enthaltenen Sportwagentochter Porsche AG beflügelte weiter den Kurs.
VW gab dagegen um 0,9 Prozent nach. Europas größter Autobauer ist beunruhigt über den weiter eskalierenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und damit auch über die Situation seiner Märkte und Mitarbeiter in Osteuropa. Die gesamte Region Zentral-/Osteuropa ist für den weltweit zweitgrößten Autokonzern ein wichtiger Absatzmarkt.
Auch die Anteile des Stromerzeugers Uniper im MDax gaben angesichts der Auseinandersetzungen mit Russland nach. Sie büßten 9,3 Prozent ein. Uniper macht einen erheblichen Anteil des Geschäfts in Russland und ist Mitfinanzierer der auf Eis gelegten Gaspipeline Nord Stream 2.
Spekulationen um eine Übernahme des Online-Brokers Flatexdegiro sorgten im SDax für einen Kursauftrieb von 16,7 Prozent. Am Vortag war sie allerdings noch auf den tiefsten Stand seit Ende 2020 gefallen.
Auch der Eurokurs sank bis zum Abend. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1318 US-Dollar.
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