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Putin ordnet militärische Sonderoperation im Donbass an - Goldpreis schießt hoch
Zusammenfassung:Investing.com - Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte in einer Fernsehansprache eine militäris
Investing.com - Russlands Präsident Wladimir Putin kündigte in einer Fernsehansprache eine militärische Sonderoperation im Donbass an, nachdem die Separatistenführer der zwei abtrünnigen selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk in der Ostukraine Moskau um militärische Unterstützung gebeten hatten. Daraufhin gaben die Märkte deutlich nach und die Anleger flüchteten sich in sichere Häfen wie Gold und US-Staatspapiere.
Putin sagte, die Operation diene dem Schutz der in der Region lebenden Menschen und bedeute nicht die Besetzung der ganzen Ukraine.
Das Staatsoberhaupt forderte die ukrainischen Soldaten auf, sich zu ergeben, und betonte, dass Gerechtigkeit und Wahrheit auf Russlands Seite stünden.
US-Präsident Joe Biden sagte, Russland habe vorsätzlich einen Krieg gegen die Ukraine begonnen, wie dpa-AFX berichtete. Um 15.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wolle er sich wie bereits geplant mit seinen Amtskollegen aus der Gruppe der sieben wichtigsten Wirtschaftsnationen über die weitere Vorgehensweise beraten. Im Anschluss werde er sich ans amerikanische Volk wenden, um die weiteren Maßnahmen der USA und der Verbündeten gegen Russland für diesen unnötigen Akt der Aggression gegen die Ukraine und den weltweiten Frieden und die Sicherheit anzukündigen, zitierte die Nachrichtenagentur Biden.
Die Reaktion der Märkte auf den Einmarsch Russlands in der Ostukraine war heftig: Die Futures auf den Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 brachen jeweils um mehr als zwei Prozent ein. Für den deutschen DAX-Future ging es sogar um fast 3 Prozent nach unten. An den Rohstoffmärkten präsentierte sich Gold mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent oder 31 Dollar auf 1.941,80 Dollar je Feinunze stärker. Der Preis für Nordseeöl Brent näherte sich der 100-Dollar-Marke, der für US-Öl WTI liegt nur etwas mehr als 3 Dollar unter dem Erreichen der runden Marke. Bei Erdgas ging es um 5,5 Prozent nach oben. Der Euro verlor 0,6 Prozent gegenüber dem US-Dollar, während der Dollar-Index um 0,45 Prozent zulegte. Auf dem Anleihemarkt waren amerikanische Staatspapiere gefragt. Entsprechend fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um gut 10 Basispunkte auf 1,88 Prozent. In Deutschland rentiert das Papier mit der gleichen Laufzeit knapp 5 Basispunkte niedriger bei 0,2195 Prozent.
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