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Überblick: KONJUNKTUR vom 07.02.2022 - 17.00 Uhr
Zusammenfassung:ROUNDUP 2: Deutsche Industrie wetzt Corona-Scharte 2021 nur zum Teil aus WIESBADEN - Die deutsche In
ROUNDUP 2: Deutsche Industrie wetzt Corona-Scharte 2021 nur zum Teil aus
WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat das von Lieferengpässen geprägte Jahr 2021 mit einem Produktionsplus abgeschlossen. Allerdings ist das Vorkrisenniveau noch lange nicht erreicht, wie aus den am Montag veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Da viele Unternehmen prall gefüllte Auftragsbücher haben, sehen Volkswirte aber gute Chancen, dass die Produktion im laufenden Jahr kräftiger anspringen wird - sofern der Mangel an Nachschub bei Vorprodukten und Rohstoffen zunehmend nachlässt.
FRANKFURT - Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Februar erneut verbessert. Gegenüber dem Vormonat stieg der Sentix-Konjunkturindikator um 1,7 Punkte auf 16,6 Zähler, wie das Beratungsunternehmen Sentix am Montag in Frankfurt mitteilte. Es ist der zweite Anstieg in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einem schwächeren Anstieg auf nur 15,2 Punkte gerechnet.
EZB-Ratsmitglied Knot sieht Zinsanhebung in diesem Jahr
FRANKFURT - Das niederländische Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Klaas Knot, rechnet angesichts der hohen Inflation mit einer ersten Zinsanhebung in der Pandemie noch in diesem Jahr. Eine Anhebung könnte die Notenbank im vierten Quartal dieses Jahres vornehmen, sagte Knot am Wochenende im niederländischen Fernsehen. Eine zweite Zinsstraffung könnte dann im Frühjahr 2023 erfolgen.
KIEL - Staus auf den internationalen Routen der Containerschifffahrt behindern weltweit weiterhin die Versorgung mit Gütern und Rohstoffen. Rund 11 Prozent aller weltweit verschifften Waren stecken derzeit in Staus fest, berichtete das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Montag. Im Roten Meer, der wichtigsten Handelsroute zwischen Europa und Asien, sind aktuell rund 11 Prozent weniger Waren unterwegs als üblich.
GESAMT-ROUNDUP/Diplomatie im Ukrainekonflikt: Scholz bei Biden, Macron bei Putin
KIEW/MOSKAU/WASHINGTON - Vor dem Hintergrund der schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt sind die Bemühungen um eine friedliche Lösung der Krise verstärkt worden. Bundeskanzler Olaf Scholz traf am Montag in Washington zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden ein. Im 7800 Kilometer entfernten Moskau wollte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin nach Wegen aus der Krise suchen. Der Kreml dämpfte aber die Erwartungen an das Krisentreffen. Indes will Außenministerin Annalena Baerbock in der Ukraine Zweifel an der Bündnistreue Deutschlands ausräumen.
MÜNCHEN - In den nächsten drei Monaten will nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts fast die Hälfte der deutschen Unternehmen die Preise erhöhen. Die Firmen gäben damit gestiegene Energie- und Beschaffungskosten an die Verbraucher weiter, teilten die Münchner Ökonomen am Montag mit. Das wird bis auf die Verbraucherpreise durchschlagen, sagte Timo Wollmershäuser, der Leiter der Ifo-Konjunkturprognosen.
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