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Hasbro-Aktie in Grün: Nachfrage nach Spielzeug und Entertainment schiebt Umsatz an
Zusammenfassung:Investing.com- Der Spielzeughersteller Hasbro (NASDAQ:HAS) hat die Anleger mit seiner Bilanz für das
Investing.com- Der Spielzeughersteller Hasbro (NASDAQ:HAS) hat die Anleger mit seiner Bilanz für das vergangene Quartal sehr erfreut. Die Aktie stieg in einer frühen Reaktion im NASDAQ-Handel am Montag um rund 2,2 %. Das Unternehmen schlug nicht nur die Gewinn- und Umsatzschätzungen der Analysten, sondern erhöhte außerdem seine Dividende um 3 %.
Im vierten Quartal stieg der Nettoumsatz um 17 % auf 2 Milliarden Dollar.
Das Spielwaren- und Gaming-Geschäft, also das Kerngeschäft des Unternehmens, erzielte ein Umsatzwachstum von 9 %. Zu verdanken war dies vor allem den Produkten aus dem Marvel-Portfolio und wichtigen Hasbro-Marken wie Transformers und Play-Doh. Der Absatz stieg in allen geografischen Regionen. Der E-Commerce-Umsatz wuchs um 10 % auf 1,3 Milliarden Dollar und machte damit 29 % des Hasbro-Spielwaren- und Gaming-Umsatzes aus.
Die operative Marge im Konsumgütergeschäft konnte ebenfalls gesteigert werden. Grund dafür waren Preiserhöhungen, mit denen höhere Fracht- und Vertriebskosten mehr als ausgeglichen wurden.
Der Umsatz im Entertainment-Segment, dem kleinsten der drei Geschäftsbereiche des Unternehmens, war mit 54 % auf fast 380 Millionen Dollar am stärksten gewachsen. Hasbro relaunchte die Marke My Little Pony mit einem Animationsfilm auf Netflix (NASDAQ:NFLX).
Wizards of the Coast bescherte dem Konzern mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz. Damit hat sich der Erlös zwei Jahre früher als geplant verdoppelt. Die Einnahmen aus digitalen Games stiegen dank erfolgreicher Veröffentlichungen wie Magic: The Gathering und dem anhaltenden Wachstum der Dungeons and Dragons Reihe.
Der Nettogewinn sank aufgrund höherer Lizenzgebühren und Werbekosten, aber der bereinigte Gewinn pro Aktie übertraf dennoch die Schätzungen.
Hasbro rechnet nun mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich sowohl beim Jahresumsatz als auch beim operativen Gewinn in diesem Jahr. Das Unternehmen hat vor kurzem die Rechte zur Produktion von Cinderella und Frozen Dolls sowie anderer Spielzeuge, die auf Disneys Prinzessinnen-Reihe basieren, an Mattel (NASDAQ:MAT) verloren.
Das Unternehmen plant, seine Aktienrückkäufe im zweiten Halbjahr 2023 oder früher wieder aufzunehmen. Aus einem früheren Rückkauf stehen noch 367 Millionen Dollar zur Verfügung.
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