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Mit diesen Schnelltests könnt ihr euch in Zukunft aus der Quarantäne freitesten
Zusammenfassung:picture alliance/Frank Hoermann/Sven SimonBund und Länder wollen die Corona-Quarantäneregeln mit Bli
picture alliance/Frank Hoermann/Sven Simon
Bund und Länder wollen die Corona-Quarantäneregeln mit Blick auf die Omikron-Variante abändern.
Die Quarantäne soll für alle von 14 auf zehn Tage verkürzt werden. Schon nach sieben Tagen kann die Quarantäne mit einem negativen Testergebnis frühzeitig beendet werden.
Nach Informationen von Business Insider sollen dafür „hochwertige Antigentests verwendet werden. Wir erklären, was damit gemeint ist.
Im Angesicht der Omikron-Variante könnten sich schon bald die Quarantäneregeln in Deutschland ändern. Nach Informationen von Business Insider plant die Bundesregierung eine allgemeine Verkürzung der Quarantäne von aktuell 14 auf zehn Tage. Nach Ablauf von zehn Tagen wäre kein Test notwendig, um die Quarantäne zu beenden. Doch schon nach sieben Tagen könnten sich Infizierte und auch deren Kontaktpersonen mit einem negativen Testresultat freitesten. Für Gesundheitspersonal sowie Kinder, die nur Kontaktpersonen waren, wäre eine frühzeitige Beendigung der Quarantäne schon nach fünf Tagen möglich.
Für das Freitesten sieht das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nach Informationen von Business Insider entweder ein negatives PCR-Testresultat oder einen negativen „hochwertigen Antigentest“ vor. Einzig für das Freitesten von Krankenhaus- und Gesundheitspersonal würde ausschließlich ein PCR-Testresultat akzeptiert. Doch was sind „hochwertige Antigentests” und wie unterscheiden sie sich von handelsüblichen Schnelltests?
Auf Anfrage von Business Insider erklärt das BMG, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aktuell überprüft, ob alle in Deutschland zugelassenen Antigentests die Omikronvariante zuverlässig erfassen. Die „hochwertigen Antigentests sind demnach alle Schnelltests, die das BfArM hier gelistet hat. Zwar umfasst die BfArM-Liste nicht alle in Deutschland im Handel befindlichen Schnelltests, sondern nur jene, die auch im Rahmen der Corona-Testverordnung beim Staat gemeldet wurden. Das sind jedoch die meisten der im Umlauf befindlichen Tests.
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Laut der Ministeriumssprecherin geht das Institut davon aus, dass nur bei zwei der gelisteten Tests unsicher ist, wie gut sie Omikron detektieren. Im Gegensatz zu allen anderen Tests, die das Virus anhand seines N-Proteins erkennen, setzten diese beiden Tests am Spike-Protein an. Dieses weist bei Omikron jedoch Mutationen auf. Sollten die beiden fraglichen Tests die Omikron-Variante nicht sicher detektieren können, werden sie von der Liste gestrichen.
Parallel dazu laufe noch eine zusätzliche Evaluierung aller Antigentests auf der BfArM-Liste durch das Paul-Ehrlich-Institut. Diese ist jedoch noch nicht abgeschlossen; viele Tests sind noch nicht geprüft.
Dennoch, die Erfahrung der vergangenen Monate zeigt: Die allermeisten Tests dürften der Überprüfung standhalten und gelten dann als „hochwertiger Antigentest. Zukünftig wird ein negatives Testresultat eines solchen zugelassenen Schnelltests für allermeisten Menschen ausreichen, um ihre Quarantäne auf 7-Tage zu verkürzen. Negative PCR-Testresultate gelten selbstverständlich auch weiterhin.
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