简体中文
繁體中文
English
Pусский
日本語
ภาษาไทย
Tiếng Việt
Bahasa Indonesia
Español
हिन्दी
Filippiiniläinen
Français
Deutsch
Português
Türkçe
한국어
العربية
Metzler-Bankier Müller: Schleichende Enteignung der Sparer
Zusammenfassung:FRANKFURT (dpa-AFX) - Banken und Anleger müssen nach Einschätzung der Frankfurter Privatbank Metzler
FRANKFURT (dpa-AFX) - Banken und Anleger müssen nach Einschätzung der Frankfurter Privatbank Metzler noch eine ganze Weile mit niedrigen oder gar negativen Zinsen leben. Er glaube, dass uns die negativen Realzinsen noch sehr lange begleiten werden, sagte der Vorstand der B. Metzler seel. Sohn & Co. AG, Emmerich Müller, dem Handelsblatt (Montag). Der Realzins ist der Zins für Spareinlagen nach Abzug der Teuerungsrate.
Wenn die Staaten für ihre Schulden kaum Zinsen zahlen müssen und die Schulden bei Teuerungsraten von zwei bis drei Prozent zum Teil weginflationiert werden, dann ist das für die Finanzminister in Europa und anderer Länder doch ein angenehmer Nebeneffekt, sagte Müller. Die Kehrseite der Medaille: Die Belastung trifft vor allem die Nominalvermögen. In einem solchen Umfeld finanzieller Repression gelingt Ihnen der Vermögenserhalt nur mit einer hohen Aktienquote, führte Müller aus. Leider liegt in Deutschland noch immer der größte Teil des Ersparten auf Bankkonten oder in Lebensversicherungen. Wir erleben also eine schleichende Enteignung der Sparer. Das einzige Mittel dagegen wäre eine tiefgreifende Veränderung der Spargewohnheiten.
Haftungsausschluss:
Die Ansichten in diesem Artikel stellen nur die persönlichen Ansichten des Autors dar und stellen keine Anlageberatung der Plattform dar. Diese Plattform übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Artikelinformationen und haftet auch nicht für Verluste, die durch die Nutzung oder das Vertrauen der Artikelinformationen verursacht werden.
