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Im Schnitt neun Prozent teurer: Ikea will Preise deutlich erhöhen
Zusammenfassung:Ein Paar in einer Ikea-Filiale.picture alliance / NurPhoto | Ying TangIkea hat angekündigt, seine Pr
Ein Paar in einer Ikea-Filiale.
picture alliance / NurPhoto | Ying Tang
Ikea hat angekündigt, seine Preise weltweit um im Schnitt neun Prozent anzuheben.
Grund dafür seien massive Kostensteigerungen entlang der Wertschöpfungskette, ausgelöst durch die Pandemie.
Ikea-Deutschland-Chef Balslev hatte bereits Anfang Dezember Preiserhöhungen angekündigt mit Verweis auf höhere Transportkosten und hohe Rohstoffpreise.
Wer jetzt noch ein günstiges Billy-Regal braucht, sollte schnell sein. Der Möbelhändler Ikea will die Preise kräftig anheben. Geplant seien Preiserhöhungen von neun Prozent im weltweiten Durchschnitt, teilte ein Sprecher von Ikea Deutschland am Donnerstag in Hofheim-Wallau mit. Der Schritt betreffe „alle Sortimentsbereiche und alle Länder. Preiserhöhungen würden aber von Land zu Land deutlich variieren, da auch die Kosten in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich seien. Angaben zu den geplanten Preiserhöhungen in Deutschland oder für einzelne Produkte gab es nicht.
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Als Grund gab Ikea die Folgen der Corona-Krise an, die weltweit immer spürbarer würden. Seit Beginn der Pandemie sei es Ikea gelungen, „die massiven Kostensteigerungen entlang der Wertschöpfungskette aufzufangen, ohne die Preise für unsere Produkte zu erhöhen. Doch das Unternehmen sei nicht immun gegen den Aufwärtstrend. „Daher erhöhen wir zum ersten Mal seit Beginn der weltweiten Preissteigerungen auch die Preise unserer Produkte.
Deutschland-Chef Denis Balslev hatte bereits Anfang Dezember Preiserhöhungen angekündigt mit Verweis auf weltweit gestörte Lieferketten, höhere Transportkosten und hohe Rohstoffpreise beispielsweise für Holz, Metall und Schaumstoffe.
Ikea Deutschland bekam zuletzt die Folgen der Pandemie mit zeitweilig geschlossenen Möbelhäusern sowie der Online-Konkurrenz zu spüren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2021 (bis 30. August) büßte das Unternehmen auf seinem weltweit wichtigsten Einzelmarkt Umsatz ein und musste erstmals seit langem Marktanteile abgegeben. Der Umsatz verfehlte mit 5,3 Milliarden Euro die Marke aus dem Rekordjahr 2020 um 3,2 Prozent.
Material der dpa
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