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Gorillas kauft deutsches Logistikgeschäft von Delivery Hero
Zusammenfassung:Ehemalige Fahrer von Foodpanda müssen nun für Gorillas weiterfahren – ohne Ausgleichszahlung für den
Ehemalige Fahrer von Foodpanda müssen nun für Gorillas weiterfahren – ohne Ausgleichszahlung für den Wechsel des Arbeitgebers.
Gorillas
„Foodpanda Deutschland sagt Tschüss, hieß es vor einer Woche von dem pinken Lieferdienst. Dahinter steckt der börsennotierte Konzern Delivery Hero, der erst im August seine Marke Foodpanda in der Bundesrepublik aufbaute. Vier Monate lang hat es Delivery Hero probiert, allerdings sei die Konkurrenz zu groß und die Suche nach Kurierfahrern zu schleppend gewesen. Rund 300 Leute aus der Firmenzentrale verloren daher kurz vor Weihnachten ihren Job. Die etwa 800 Fahrer sollten übergangsweise an Gorillas ausgeliehen werden.
Delivery Hero ist seit Oktober an dem 10-Minuten-Lieferdienst beteiligt. Das Dax-Unternehmen zahlte damals 200 Millionen Euro für acht Prozent der Anteile. „Gorillas und Delivery Hero Germany Logistics GmbH (Pandalogistics) haben eine nicht-exklusive „Logistics-as-a-Service“-Vereinbarung geschlossen”, sagte ein Gorillas-Sprecher an Weihnachten zum Tagesspiegel. Das heißt, die einstigen Foodpanda-Fahrer wurden vor vollendete Tatsachen gestellt und begannen schon am nächsten Tag bei ihrem temporären Arbeitgeber Gorillas. Allerdings sei mehreren Leuten während der Wartezeit auf den nächsten Auftrag der Zugang zum Lager verwehrt worden, sodass sie stundenlang draußen stehen mussten, berichtete der Tagesspiegel. Laut des Gorillas-Fahrerkollektivs lag das an den Hausregeln des Unicorns.
Doch kein 200 Euro Willkommensbonus
Nun gibt es einen neuen Deal: Gorillas hat angekündigt, die deutsche Firma Delivery Hero Germany Logistics GmbH komplett aufzukaufen. Die Fahrer wurden in dieser Woche über die Akquisition benachrichtigt. Delivery Hero sowie Gorillas bestätigen die Vereinbarung auf Gründerszene-Nachfrage. Die Holding ist für die Logistik des deutschen Foodpanda-Markts zuständig, umfasst eigenen Angaben zufolge also sämtliche Kurierfahrer und „einige Angestellte aus dem operativen Geschäft. Die Mitarbeitenden sind also künftig bei dem 10-Minuten-Lieferdienst angestellt. Wie viel das Unicorn von Kagan Sümer für die deutsche Tochterfirma zahlt, will Delivery Hero nicht sagen. Auch nicht, ob die Übernahme in Cash oder mit Anteilen beglichen wird. Die Transaktion solle im Januar abgeschlossen werden, heißt es lediglich.
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Im Grunde nur reine Formsache: Vor Bekanntwerden des aktuellen Deals lockte Gorillas die Foodpanda-Fahrer noch mit einem Willkommensbonus von 200 Euro, sollten sie einen Arbeitsvertrag bei dem Unicorn unterschreiben. Das sollte nun wegfallen.
Einen Hub in Berlin-Mitte will Delivery Hero eigenen Angaben zufolge noch behalten, um von dort aus an weiteren Projekten zu arbeiten und Leute in der Umgebung zu bedienen.
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