Zusammenfassung:Im Anschluss an die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre Leitzinsen und das 1.350 Milliarden Euro umfassende Pandemie-Notkaufprogramm
Im Anschluss an die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihre Leitzinsen und das 1.350 Milliarden Euro umfassende Pandemie-Notkaufprogramm (PEPP) unverändert zu belassen, äußert sich Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, in einer Pressekonferenz zu den geldpolitischen Aussichten.
Wichtige Punkte
“Die Gesamtinflation wird in den kommenden Monaten wieder sinken, bevor sie 2021 wieder ansteigt.”
“Die mittelfristig schwächere Nachfrage wird einen Abwärtsdruck auf die Inflation ausüben, der teilweise durch Angebotsengpässe ausgeglichen wird.”
“Die marktbasierten Inflationsindikatoren stiegen weiter an, aber insgesamt sind sie gedämpft.”
“Die auf Umfragen basierenden Indikatoren sind zurückgegangen, aber längerfristig weniger betroffen.”
Über EZB Präsidentin Lagarde
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, geboren 1956 in Frankreich, war früher Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds und Finanzministerin in Frankreich. Ihre achtjährige Amtszeit an der Spitze der EZB begann sie im November 2019. Im Rahmen ihrer Tätigkeit im EZB-Rat hält Lagarde Pressekonferenzen ab, in denen sie detailliert darlegt, wie die EZB die gegenwärtige und künftige Lage der europäischen Wirtschaft einschätzt. Ihre Kommentare können sich kurzfristig positiv oder negativ auf die Entwicklung des Euro auswirken. Gewöhnlich kurbelt ein hawkish Ausblick den Euro an (bullish), während ein dovish Ausblick die Gemeinschaftswährung belastet (bearish).