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    Warren Buffett investiert Milliarden in Ölfirma — der Zeitpunkt könnte genau richtig sein

    Zusammenfassung:US-Investor Warren Buffett.Ankit Agrawal/Mint via Getty ImagesUS-Investor Warren Buffett hat sein De

      US-Investor Warren Buffett.

      Ankit Agrawal/Mint via Getty Images

      US-Investor Warren Buffett hat sein Depot umgebaut und hält jetzt Aktien des Ölkonzerns Chevron im Wert von 4,1 Milliarden Dollar.

      Ölaktien haben den Ruf, nicht mehr zeitgemäß zu sein, weil die Suche nach Alternativen zu Rohöl in vielen Bereichen der Wirtschaft läuft.

      Dennoch könnte der stark gestiegene Ölpreis den Ölaktien zum Comeback verhelfen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Im Zuge der Corona-Pandemie kam im vergangenen Jahr auch der Ölpreis stark unter Druck. Durch den wirtschaftlichen Stillstand auf der gesamten Welt wurde besonders im Frühjahr 2020 kaum Öl nachgefragt. Die Lager waren voll, was sogar dazu führte, dass der Preis im April des vergangenen Jahres kurzzeitig in den negativen Bereich gefallen war.

      Doch die Lage hat sich grundsätzlich verändert. Der Ölpreis ist wieder auf Vor-Krisen-Niveau, weil sich das Blatt einmal komplett gedreht hat. In Asien läuft die Konjunktur bereits wieder an, was die Nachfrage nach Öl erhöht. „Allerdings wurde die Logistik rund um die Öl-Lieferung in der Krise heruntergefahren. Nun dauert es, bis wieder alle Räder ineinandergreifen, weshalb die Nachfrage noch nicht wieder komplett bedient werden kann, erklärt Comdirect-Marktexperte Andreas Lipkow im Gespräch mit Business Insider.

      Schwierigkeiten gab es zusätzlich durch ungewöhnlich kaltes Winterwetter in Teilen der USA. Dadurch war die Ölproduktion stark beeinträchtigt, was den Höhenflug der Preise verstärkt hatte. Der Frost behindert Förderung, Transport und Weiterverarbeitung des Öls.

      Jahreschart Ölpreis (WTI) in US-Dollar

      marketsinsider.com

      Dass zusätzlich Saudi-Arabien sein Ölangebot im Februar und März freiwillig um eine Million Barrel pro Tag über das vereinbarte Maß hinaus reduzieren will, sorgt zusätzlich für eine Rohöl-Unterversorgung im ersten Quartal. So schreiben es Analysten der Commerzbank in einer aktuellen Studie.

      Eine starke Nachfrage, die nicht bedient werden kann und ein künftiges Unterangebot sind also derzeit starke Treiber der Preise. Dazu kommt die Aussicht, dass auch in westlichen Staaten die Konjunktur bald wieder anziehen dürfte. Die Impfungen werden zu weiteren Öffnungen führen und damit die Volkswirtschaften wieder wachsen.

      Warren Buffett investiert Milliarden in Öl-Konzern

      Trotz des stark gestiegenen Rohstoff-Preises haben die Aktien der Ölfirmen noch nicht vergleichsweise stark profitiert. „Das Interesse scheint aber aktuell anzusteigen und Öl-Aktien vermehrt ins Interesse von Anlegern zu rücken, sagt Comdirect-Marktexperte Lipkow.

      Für ein solches Interesse sorgt auch die Investment-Legende Warren Buffett. Der US-Milliardär hat sein Portfolio umgebaut — wie eine Mitteilung der US-Börsenaufsicht SEC zeigt — und kaufte unter anderem Aktien des US-Ölkonzerns Chevron im Wert von 4,1 Milliarden US-Dollar.

      Wenn Warren Buffett so stark in einem Sektor einsteigt, macht das auch Privatanleger hellhörig. Genau so, wenn eine Großbank wie Goldman Sachs gar von einem neuen „Superzyklus spricht. Dabei wirken Ölkonzerne in einer (Wirtschafts-)Welt, die immer stärker auf Nachhaltigkeit aus ist, auf den ersten Blick aus der Zeit gefallen.

      Mit BP hat jüngst sogar einer der großen Ölkonzerne das Ende des Ölzeitalters ausgerufen. Allerdings dürften die Umsetzungen von grundlegenden Veränderungen auf dem Energiemarkt noch in ferner Zukunft liegen und Öl weiterhin für die Wirtschaftswelt eine große Bedeutung haben.

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      Es geht schließlich nicht nur um den Bereich Mobilität, in dem mehr und mehr Alternativen, beispielsweise in Form von E-Autos, geschaffen werden. Branchen wie Pharma oder Chemie benötigen für die Produktion auch in den kommenden Jahren weiterhin Öl.

      „Anleger, die auf fünf bis zehn Jahre Geld investieren wollen, können sich jetzt durchaus den Ölsektor ansehen“, rät Comdirect-Experte Lipkow. Ölfirmen locken Investoren häufig auch mit vergleichsweise hohen Dividendenzahlungen. Mit unter anderem Royal Dutch Shell, BP, Chevron oder ExxonMobil gibt es zahlreiche große Ölfirmen, dazu kommen weitere in der zweiten Reihe. „Wenn das Interesse an einer Branche gerade erst aufkommt, wie jetzt im Ölsektor, lohnt es sich häufig, wenn man auf die großen Firmen setzt”, sagt Lipkow.

      Wenn das Interesse der breiten Masse an einem Sektor an der Börse steigt, fließe in diese Konzerne das Geld der ersten Welle. Erst, wenn dort bereits ein gewisser Kursanstieg vollzogen ist, suchen Investoren nach Alternativen in der zweiten Reihe, so der Marktexperte.

      Gefahren für ein Investment in Öl-Aktien

      Doch es gibt auch Argumente, die gegen ein Investment in Öl-Aktien sprechen. Zum einen geht der große Trend am Finanzmarkt in Richtung der sogenannten ESG-Kriterien. Die Abkürzung steht für Environmental, Social und Governance. Sie besagen, dass Gelder vermehrt in nachhaltige Geschäftsmodelle investiert werden sollten — und damit nicht in Ölkonzerne. „Wird dieser Trend immer größer, investieren auch Fondsgesellschaften oder andere institutionelle Anleger weniger Geld in nicht-nachhaltige Geschäftsmodelle“, warnt Andreas Lipkow von der Comdirect. „Dadurch fehlen die großen Investitionen, die Kurse stützen oder treiben”, erklärt er.

      Ein weiteres Risiko: Der hohe Ölpreis sorgt dafür, dass zahlreiche US-Frackingfirmen wieder profitabel fördern können. Erhöhen diese Firmen das Öl-Angebot, werden die Preise entsprechend unter Druck geraten. Weiter steigen könnte das Angebot im zweiten Quartal, wenn Saudi-Arabien die freiwillige Produktionskürzung wieder zurücknimmt, schreiben die Commerzbank-Analysten.

      Je höher der Ölpreis notiert, desto profitabler können auch Ölfirmen wirtschaften. Daher ist die Entwicklung des Rohölpreises für sie von Bedeutung. Allerdings ist die Commerzbank für das zweite Halbjahr wieder zuversichtlicher. „Die deutlich höhere Nachfrage dürfte den Ölmarkt im zweiten Halbjahr wieder in ein Angebotsdefizit drücken, erwarten sie. Das Timing von Warren Buffett könnte — wie in der Vergangenheit schon häufig — mit dem Investment in Ölaktien wieder einmal gut gewählt sein.

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