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    Mymuesli: Von der Idee am Badesee zum Millionen-Geschäft

    Zusammenfassung:Ein Mymuesli-Laden in Bayernpicture alliance / David Ebener | David EbenerDas Müsli-Unternehmen Mymu

      Ein Mymuesli-Laden in Bayern

      picture alliance / David Ebener | David Ebener

      Das Müsli-Unternehmen Mymuesli schließt 20 von 23 Filialen, rund 130 Mitarbeiter müssen gehen.

      Die Erfolgsgeschichte von Mymuesli fing unspektakulär an: mit einem Müsli-Spot im Radio, auf dem Weg zum Badesee. Obwohl die Gründer in ersten Umfragen nur Gegenwind für ihre Geschäftsidee hatten, gründeten sie trotzdem – und wurden erfolgreich.

      Allerdings machte das Unternehmen in den letzten Jahren keinen Gewinn. Schon 2018 schlossen deshalb 16 Filialen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Die Corona-Pandemie zwingt den Müsli-Produzenten Mymuesli zu drastischen Maßnahmen. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen 20 der insgesamt 23 Ladengeschäfte dauerhaft geschlossen werden, teilte das einstige Startup aus Passau am Donnerstagnachmittag mit. Lediglich die Filialen am Hauptsitz, in München und im baden-württembergischen Geislingen sollen bestehen bleiben. Nach Gründerszene-Informationen sind 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von den Schließungen betroffen.

      Doch wie begann eigentlich die Erfolgsgeschichte des Frühstücksflocken-Herstellers?

      Der Legende nach, die die drei Gründer Max Wittrock, Philipp Kraiss und Hubertus Bessau aus Passau gerne in zahlreichen Interviews erzählten, kam ihnen der Gedanke durch einen Müsli-Spot im Radio, den sie 2005 auf der Fahrt an einen Badesee hörten. Max Wittrock bezeichnet diesen Moment im gemeinsamen Buch der Gründer, „Machen. Das Start-up Buch der Mymuesli-Gründer“, später als „die Sternschnuppe entdecken”, wie t3n schreibt.

      Wittrock und Bessau kannten sich schon aus Studienzeiten, der eine Jurastudent, der andere BWLer. Gemeinsam besuchten sie einen Italienischkurs. Bessau kannte wiederum Kraiss – das Gründungsteam war geboren.

      Umfrage: Kein Interesse an Müsli online

      Allerdings schlug den drei Jung-Unternehmern erst einmal Gegenwind entgegen. Als sie – ganz Business-Lehrbuch – erst einmal den Marktwert ihrer Idee für individuelles Müsli aus dem Internet per Umfrage testeten, war das Ergebnis ernüchternd. Niemand, so lautete das Ergebnis der Fragebögen, wollte sein Müsli online bestellen. Die drei Gründer beschlossen daraufhin, ihr Müsli einfach direkt am Kunden zu testen. Am 30. April 2007 ging ihre Website live.

      Zuerst starteten sie mit einer kleinen Manufaktur in Passau und E-Mail-Bestellungen, später mit einer größeren Halle. Die ersten Schritte ließen sich über Banken finanzieren, Mymuesli hatte ja ein Geschäftsmodell. „Wir machen E-Commerce“, sagt Wittrock dem Capital Magazin. „Wir verkaufen Dinge also teurer, als wir sie einkaufen. Dadurch haben wir eine Marge. Und dadurch können wir auch anders wirtschaften. Wir hatten von Anfang an Umsätze.” Bald kamen auch Business Angels dazu, wie Lukasz Gadowski und Kolja Hebenstreit. Ein erster Risikokapitalgeber kam aber erst acht Jahre später dazu.

      Die Zielgruppe des Unternehmens war erst klein, aber zahlungskräftig: Öko, gesund, bio, darauf legten die Kunden wert – und schätzten Mymuesli, trotz der großen Vielfalt an auch süßen und gar nicht gesunden Müsli-Zutaten. Zum Marketing-Sprech gehört auch die Anzahl an verschiedenen Müsli-Kombinationen, die die Kunden zusammen stellen könnten: 566 Billiarden sollen es angeblich sein.

      Von individuellen Mischungen zum Fertig-Mix

      Allein Online reichte nicht. Einen ersten Laden eröffneten die Macher wieder in Passau – so wurde auch die Idee der Fertigmischungen geboren, ein neuer Produktzweig. Bessau, Kraiss und Wittrock sollen sich bei der Zusammenstellung von den Müslikombinationen inspirieren haben lassen, die am häufigsten von den Kunden zusammen gestellt wurden. Das ein Ladenetzt auch ein Kostenfaktor sein kann, war den Gründern früh klar.

      „Man kann nicht wie früher Läden aufmachen und glauben: Die werden immer laufen“, sagt Wittrock im Capital Magazin. „Wir haben das in dem Bewusstsein getan, dass wir viel ausprobieren müssen. Es gibt Standorte, die nicht funktionieren und die wir nicht verlängern.” Eine weitere Strategie hinter den Läden ist die Sichtbarkeit der Marke: In Städten, in denen Mymuesli stationäre Geschäfte eröffnet hat, bestellten die Kunden auch mehr online. „Immer, wenn wir einen Laden eröffnen, gehen die Online-Zahlen in dieser Stadt hoch., so die Gründer in ihrem Buch.

      Später kamen noch Porridges, Tee, Riegel und pflanzlich-basierte Milch hinzu. Trotzdem schrieb das Unternehmen häufig rote Zahlen und musste bereits 2018 16 seiner Läden schließen. Der Gesamtumsatz 2018 war zwar von 56,9 Millionen Euro in 2017 auf 59,6 Millionen Euro gestiegen. Dennoch gab es unterm Strich ein Minus von 2,4 Millionen Euro, wie Gründerszene berichtete.

      Rote Zahlen und Filialschließungen

      Für 2019 sollte die Wachstums-Kurve weitergehen. Philipp Kraiss in einer Pressemitteilung: „Unser Umsatzwachstum in 2019 wird gegenüber 2018 wieder im zweistelligen Prozentbereich liegen. Dabei werden wir profitabel sein und Wachstum national wie international verzeichnen.“ Schon damals verkündete der Gründer: „Unsere Strategie, die auch beinhaltet, weniger Stores zu betreiben – die geht also auf. Und die besonders durch die Store-Schließungen verlorenen Umsätze konnten wir im laufenden Jahr 2019 online und im Handel durch viele Initiativen und innovative Produkte kompensieren.” Der Fokus aufs Online-Geschäft soll also nicht zum ersten Mal den Gründern zu einer positiven Bilanz verhelfen.

      Im Oktober 2019 schied dann Gründer Max Wittrock aus. „Ich bin ehrlicherweise mehr der Typ für die Spanplatte und liebe es, wenn man alles noch selbst machen muss, liess er in einer Mitteilung zitieren, wie Gründerszene berichtete. Was der Gründer machen wollte, verriet er erst einmal nicht. Seit kurzem ist bekannt: Er soll einen Geschäftsführer-Posten bei Jokolade übernehmen, dem neuen Schokoladen-Startup von Moderator Joko Winterscheid.

      sr

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