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    Erster Blick in Henkels neuen Innovation Hub: Mit Turnschuhreinigung per Mausklick und KI-basiertem Shampoo-Finder in die Zukunft

    Zusammenfassung:Die Räume des Henkel Innovation Hub in Berlin-KreuzbergCarolin Weinkopf/HenkelMitten in Berlin-Kreuz

      Die Räume des Henkel Innovation Hub in Berlin-Kreuzberg

      Carolin Weinkopf/Henkel

      Mitten in Berlin-Kreuzberg baut das Traditionsunternehmen Henkel einen Innovation Hub auf.

      150 Mitarbeiter, darunter ein eigenes Tech-Team, sollen hier sowohl mit Startups, als auch mit konzern-eigenen Gründern neue Ideen vorantreiben.

      Der Berliner Hub soll Vorreiter sein für weitere Hubs in Shanghai und Silicon Valley.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Die digitale Zukunft eines 140-jährigen deutschen DAX-Konzerns liegt über einem Elektro-Club in Berlin-Kreuzberg. Hier, im Backstein-Hinterhof über dem „Ritter Butzke“ entsteht auf 2000 Quadratmetern der Innovation Hub von „Henkel dx” des Unternehmens Henkel.

      Die ersten Schreibtische und Büromöbel sind schon eingezogen auf der loftartigen Fläche, eine Holztribüne lässt erahnen, dass hier Events stattfinden könnten und ein paar Couches und Sessel, ursprünglich ausrangiert aus den Vorstandsbüros der Düsseldorfer Konzernzentrale, verbreiten Retro-Chic. Mitten in all dem Neuen hat sich eine Figur aus der Vergangenheit ihren Platz gesichert: auf einer grünen Litfaßsäule wirbt eine Frau in Weiß für Persil, eine der bekanntesten Marken von Henkel.

      Der Berliner Innovation Hub ist im letzten Jahr für die Mitarbeiter eröffnet worden, Corona-bedingt mit einem „Soft-Opening“, wie es Yannick Sonnenberg, Senior Manager „Open Innovation”, beschreibt. Wie viel Henkel sich diese neue Form der Digitaloffensive kosten lässt, verrät der Konzern nicht.

      In diesem Kreuzberger Hinterhof liegt der Innovation Hub von Henkel

      Carolin Weinkopf/Henkel

      150 Mitarbeiter auf 2000 Quadratmetern

      Sonnenberg treibt unter anderem Kooperationen von Henkel und Startups voran, derzeit begleitet er auch den Aufbau des Hubs mit. „Schon vorher hatten wir ein kleines Team in Berlin, mit dem wir an digitalen Projekten gearbeitet haben, aber der Hub, mit zum Beispiel einem eigenen Entwicklerteam und der Bündelung verschiedener Kompetenzen, gibt uns eine ganz andere Dynamik, sagt Sonnenberg. Insgesamt sollen bis zu 150 Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Technologie, Venture Fonds und Innovation einziehen. Vor allem sollen aber Henkel-Mitarbeiter, die tage- oder wochenweise in Berlin an Innovationsprojekten arbeiten, hier die nötige Infrastruktur und Unterstützung finden.

      Eine Infrastruktur, die auch laut Samila Douven, Global Head Open Innovation und Incubation, sehr wichtig ist für das anlaufende Inkubations-Programm im Konzern. „Incubation ist bei uns kein klassisches Programm, mit Geld und Coaching für externe Gründer. Vielmehr unterstützen wir hier das Innovationspotential unserer Mitarbeiter, indem wir ihnen Möglichkeiten an die Hand geben, ihre Ideen mit uns gemeinsam zu entwickeln, so Douven.

      Und auch für die zweite Säule, „Open Innovation“, unter die Kooperationen mit Startups fallen, war die Standortwahl Berlin vorteilhaft. Douven: „Durch den Hub in Berlin haben wir einen direkteren Draht ins Ökosystem, als von der Zentrale in Düsseldorf aus. Umgekehrt tut es auch den Mitarbeitern im Hub gut, durch die Umgebung neue Impulse zu finden und neue Ideen voranzutreiben.” Rund 30 Kooperationen, sogenannte „Proof-of-Concepts gab es im vergangenen Jahr bereits zwischen dem Traditionskonzern und Startups, die in der Regel bis zu sechs Monate dauern und das Ziel haben, den Erfolg einer umfangreichen Zusammenarbeit mit dem Konzern zu validieren.

      Eine Mitarbeiterin im Henkel Innovation Hub

      Carolin Weinkopf/Henkel

      Innovationen aus dem Konzern und von externen Startups

      Egal ob aus einer internen Produktidee oder aus einer externen Kooperation geboren, Hauptsache die Innovationen passen zu einem der drei Unternehmensbereiche von Henkel: Klebstoff-Technologien (Adhesive Technologies), die unter anderem im Automobil-Markt, im Handwerk, Baugewerbe und in der Verpackungsindustrie eingesetzt werden, Schönheitspflege (Beauty Care) und Wasch- und Reinigungsmittel (Laundry & Home Care). In den letzten beiden Bereichen hat sich Henkel ein großes Markensegment aufgebaut, von Schwarzkopf, Syoss, Nature Box, Fa bis hin zu Persil, Perwoll, Pril, Spee und Weißer Riese.

      Starke Geschäftsfelder, die in 2019 dem Konzern einen Umsatz von über 20 Milliarden Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von rund 3,2 Milliarden Euro bescherten. Durch Corona wurde der Aufwärtstrend etwas gestoppt, dennoch konnte Henkel-Vorstandschef Carsten Knobel für das dritte Quartal 2020 ein Wachstum von 3,9 Prozent verkünden, sowie einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro. Dabei fielen auch die Digitalumsätze ins Gewicht, die deutlich ausgebaut wurden und ihren Anteil am Gesamtumsatz auf über 15 Prozent steigerten.

      Ein Online-Reinigungsservice für Turnschuhe

      Insbesondere die Bereiche Schönheitspflege und Wasch- und Reinigunsgmittel sind dabei leichter zu digitalisieren, denn sie sind nicht ganz so komplex wie Klebstoff-Technologien für Industriekunden herzustellen. Erste Beispiele gibt es bereits, wie das Unternehmen Persil Sneaker Clean, ein Service, über den Kunden online die Reinigung ihrer Turnschuhe buchen können, diese an die Firma verschicken und ihre Schuhe nach zehn Tagen grundgereinigt wieder per Post in Empfang nehmen. Sonnenberg: „Von der Idee zum Produkt hat es bei Sneaker Clean gerade mal vier Monate gedauert. Das Angebot war anfangs für eine jüngere Zielgruppe gedacht, mittlerweile wird es aber auch von älteren Kunden genutzt, denen die Nachhaltigkeit am Herzen liegt.

      Für Männer, die ratlos vorm Shampoo-Regal stehen, entwickelten die Teams des Innovation Hubs gemeinsam mit dem Henkel-eigenen Inkubator „Fritz Beauty Lab und einem Startup ein neues Haarpflegesegment mit einem digitalen Produktfinder. Dafür können die Kunden auf der Website ein kurzes Quiz ausfüllen, ein Algorithmus schlägt dann eine personalisierte Shampoo-Empfehlung aus der neuen Henkel-Linie M:ID vor, die online bestellt werden kann.

      Mit dem neu eingestellten, eigenem Tech-Team könnte es künftig noch schneller gehen, solche Ideen in die Tat umzusetzen. Der Berliner Hub gilt im Henkel-Konzern als erstes Projekt seiner Art, dem noch weitere folgen sollen: ein Hub in Shanghai ist noch in diesem Jahr geplant, ein weiterer im US-amerikanischem Silicon Valley. Die Frau in Weiß auf der Litfaßsäule wird also künftig noch einiges zu sehen bekommen.

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