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    FFP2-Masken-Pflicht in Bayern: Experten streiten über die Wirksamkeit der neuen Regel

    Zusammenfassung:picture allianceIn Bayern gilt ab Montag, 18. Januar, eine Tragepflicht für FFP2-Masken, um die Ausb

      picture alliance

      In Bayern gilt ab Montag, 18. Januar, eine Tragepflicht für FFP2-Masken, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

      Sie erstreckt sich auf den Einzelhandel und die Öffentlichen Verkehrsmittel.

      Virologen und ein Hygieneexperte sind sich uneins, ob diese Maßnahme wirklich sinnvoll ist.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Am Dienstag, dem 12. Januar, beschloss das bayerische Kabinett eine Tragepflicht für FFP2-Masken. Gelten soll sie im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. In Kraft treten soll die Regelung ab dem kommenden Montag. Über die Sinnhaftigkeit der Maßnahme sind sich Experten uneins.

      „Prinzipiell finde ich die Idee gut“, sagt etwa der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. Es müssten aber zwingend Angebote damit verbunden sein: zum einen der kostenlose Zugang zu solchen medizinischen Masken, zum anderen Anleitungen zur richtigen Benutzung. „Ohne solche Angebote sehe ich das kritisch.” Auch Virologe Alexander Kekulé sprach sich für FFP2-Masken aus: „Natürlich ist eine FFP2-Maske deutlich sicherer als ein Mund-Nasen-Schutz, der oft auch nur sehr locker getragen wird, sagt er. Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln drängten sich viele Menschen auf engem Raum. Mit einer FFP2-Maske sinke dort das Risiko einer Infektion deutlich.

      FFP2-Masken ursprünglich nicht für Laien gedacht

      Eher skeptisch äußerte sich dagegen Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Ich glaube nicht, dass das einen großen Unterschied macht“, sagt der Hygieneexperte. „Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern, weil sich die Leute geschützter fühlen und weniger vorsichtig sind.”

      Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht. „Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske“, sagt Knobloch. Der Atemwiderstand sei bei den dichteren FFP2-Masken größer als bei den einfachen Kunststoff- oder selbstgenähten Stoffmasken. „Durch eine Stoffmaske atme ich immer zumindest zum Teil hindurch, aber wenn bei einer FFP2-Maske irgendwo am Gesicht eine kleine Lücke bleibt, geht fast alle Luft dort hindurch — und mit ihr das Virus.”

      Unklar sei vielen Menschen auch, dass sich Bartträger eine FFP2-Maske nicht dicht aufsetzen können, erklärte Knobloch. „Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen. Schon beginnender Bartwuchs könne ein Problem darstellen, weil sich ein Abstand zwischen Haut und Maske bilde, durch die Luft ungefiltert ein- und ausströme. „Bei einer FFP2-Pflicht dürften Bartträger in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln also eigentlich nicht zugelassen werden. Die Maßnahme sei vielleicht gut gemeint, letztlich helfe aber nur eines wirklich gut: zu Hause bleiben.

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      dpa/ jb

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