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    Tesla-Chef Elon Musk in Berlin: „In fünf Jahren wird es elektrische Jets geben

    Zusammenfassung:dpaTesla-Chef Elon Musk ist in Berlin, um den Axel-Springer-Award entgegenzunehmen.In einer Intervie

      dpa

      Tesla-Chef Elon Musk ist in Berlin, um den Axel-Springer-Award entgegenzunehmen.

      In einer Interview-Runde sagte Musk am Dienstag, dass es in fünf Jahren elektrisch betriebene Jets geben wird. Außerdem prognostiziert der Tesla-Chef, dass jedes neu zugelassene Fahrzeug in 20 Jahren elektrisch und selbstfahrend sein wird.

      Musk bekräftigte außerdem, die Produktion des geplanten Tesla-Werkes in Grünheide bis 2022 auf 500.000 Fahrzeuge pro Jahr hochfahren zu wollen.

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Elon Musk ist in Berlin mittlerweile so etwas wie ein Stammgast. Immer wieder pendelt der Milliardär mit seinem Jet von Kalifornien nach Berlin, um in seiner Gigafactory in Grünheide nach dem Rechten zu sehen oder persönlich Ingenieure zu interviewen.

      Am Dienstagabend ist der Tesla-Chef zu Besuch in Berlin-Kreuzberg in einem schwarzen T-Shirt und dunkler Jeans und wird umringt von deutschen Wirtschaftschefs im Anzug und Lederschuhen, die ihre Begeisterung für den US-Unternehmer nur schwerlich verbergen können. Die Runde sitzt im Axel-Springer-Gebäude, am späten Abend wird Musk der Axel-Springer-Award überreicht (Business Insider gehört zu Axel Springer).

      Musk sorgt noch vor Beginn der Veranstaltung für Schlagzeilen. Die Männerrunde, in der unter anderem Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter, Dr. Asoka Wöhrmann, CEO des Vermögensverwalters DWS oder Philip Morris-Chef Markus Essing sitzen, stellt dem Tesla-Chef viele Fragen, auf die er Antworten mit Neuigkeitswert hat.

      Gigafactory Berlin

      Die Manager-Runde will etwa wissen, wie Musk mit den vielen Hindernissen bei dem Bau der Gigafactory in Grünheide umgeht – und wie seine Erfahrungen mit der deutschen Bürokratie und den komplizierten Baugenehmigungen sind.

      „Es ist in der Tat schwierig, alle diese Genehmigungen zu bekommen. Es verlangt viel Anstrengung. Viel Zusammenarbeit mit den Behörden, ich würde sicher nicht sagen, dass es leicht ist, die Genehmigungen zu bekommen, sagt Musk. Tesla arbeite vor allem mit vorläufigen Genehmigungen, dadurch könne man den Bau der Fabrik beschleunigen, gehe aber auch ein großes Risiko ein, sagt der Tesla-Chef. Sollte die Genehmigung final nicht erteilt werden, müsse das Unternehmen alles auf eigene Kosten zurückbauen.

      Risiko seien Tesla-Aktionäre aber gewohnt, beruhigt Musk die Runde. „Bei Tesla gibt es ohnehin viele Risiken und die Investoren, die Sicherheit suchen, werden nicht in Tesla investieren, sagt der Tesla-Chef. Das entscheidende Wettbewerbskriterium sei für Tesla auch die Geschwindigkeit. Gerade für Tech-Unternehmen sei es wichtig, Innovationen schneller zu schaffen als die Konkurrenz, betont Musk. Und unterstreicht damit, dass er Tesla nicht nur als Autobauer, sondern als Tech-Unternehmen verstanden wissen will.

      Bis 2022 will der Amerikaner die Produktion in Grünheide auf 500.000 Fahrzeuge pro Jahr hochfahren. Das sei eine echte Herausforderung, denn die Schaffung eines Prototyps sei einfach – in der Serienproduktion stecke meist der Teufel, sagt Musk.

      Sorgen macht er sich hingegen keine, wenn es um die Nachfrage nach seinen Teslas in Europa geht. „Die Europäer fahren noch gar nicht so viele Elektroautos“, sagt er. Was ihm eher Kopfschmerzen bereitet, ist die Wirtschaftlichkeit des Projekts. „Wenn wir die Kosten nicht wieder reinholen, ist das Ziel nicht erreicht. Am Ende muss das Projekt wirtschaftlich sein”, sagte Musk.

      Selbstfahrende Autos

      Der Tesla-Chef ist sich sicher, dass in 20 Jahren jedes neu zugelassene Fahrzeug einen elektrischen Antrieb haben und selbstfahrend sein wird. 20 Jahre seien aber auch eine lange Zeit, betont Musk – bisher sei kein Autowerk auf voll autonome Autos ausgerichtet.

      Der Tesla-Chef hat aber auch eine ganz spezielle Vision davon, wie einmal ein solides, autonomes Auto funktionieren sollte: „Ein autonomes Auto fährt wie ein vorsichtiger, aufmerksamer Fahrer, es wird aber nicht müde, es lässt sich nicht ablenken. Das ist unsere Vision, unser Antrieb dabei. Aber es ist auch wichtig, dass ein Auto nur dann bremst, wenn es wirklich ein Hindernis auf der Straße gibt und nicht irgendwas, was die künstliche Intelligenz für ein Hindernis hält. In 20 Jahren wird vielleicht jedes Auto autonom und elektrisch sein. Jedes neue.

      Die Zukunft des Fliegens

      Der Logistik-Vorstand der Post AG, Oscar de Bok, hatte an Musk eine ganz besondere Frage. Die DHL wolle in Zukunft klimaneutral werden – benutze aber in ihrem Betrieb zahlreiche Flugzeuge. Auf dem Weg zur Klimaneutralität sei das eine Herausforderung, sagt de Bok. Wie also damit umgehen?

      „Bei Flugzeugen ist das schwer. Flugzeuge werden sicherlich elektrisch werden. Natürlich ist der Energiebedarf, um Flugzeuge fliegen zu lassen, deutlich höher als bei Autos. Man braucht etwa 400 Wattstunden pro Kilogramm Akku, damit ein Flugzeug mal locker 1.000 Kilometer oder mehr fliegt, einschließlich einiger Reserven für Notreichweite, sagte Musk.

      Die gute Nachricht: „Wenn man einmal die 400 Wattstunden pro Kilogramm Akku erreicht hat, würden lediglich graduelle Steigerungen von 20 Prozent Akkukapazität ausreichen, um die Reichweite des Flugzeugs zu verdoppeln. Nach und nach kommen wir dort hin“, sagte der Tesla-Chef. „Im Moment sind wir technisch bei 300 Wattstunden.”

      Musk fügt an, dass elektrische Flugzeuge zunächst mit Propellern fliegen werden, weil diese Art des Antriebs weniger verbraucht als bei Jets. Wenn die Technik aber soweit ist, kämen auch die normalen Verkehrsflugzeuge an die Reihe. „In fünf Jahren werden wir wohl elektrische Jets haben, sagte Musk.

      Flug zum Mars

      In der Fragerunde wurde auch nicht Elon Musks persönliches Lieblingsthema ausgespart: die Voyage zum Mars.

      „Ich würde gerne zum Mars fliegen. Das wäre wirklich toll. Wichtig ist aber, dass wir eine sich selbst versorgende Stadt auf dem Mars anlegen. Das ist ganz wichtig für das Überleben der Menschheit. Wir wollen dann eine SpaceX-Zivilisation auf dem Mars schaffen, sagte Musk.

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