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    Diese Corona-Regeln gelten ab heute in Deutschland

    Zusammenfassung:Von links: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), derzeit Vorsitzender der Minister

      Von links: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU)

      Stefanie Loos/AFP POOL/dpa

      Von heute an gelten die neuen Corona-Winterregeln, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben.

      Wir dokumentieren, was nun in Deutschland zum Schutz gegen die Pandemie verboten, reguliert und erlaubt ist.

      Den Beschluss von Bund und Ländern findet ihr am Ende des Textes im Original als Download

      Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

      Von heute an gelten die neuen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, auf die sich Bund und Länder für die kommenden Wochen geeinigt haben.

      Hier sind die wichtigsten Regeln:

      Teil-Lockdown: Der geltende Teil-Lockdown wird zunächst bis zum 20. Dezember verlängert und teilweise verschärft. Restaurants, Kneipen, Freizeiteinrichtungen und Kulturbetriebe müssen geschlossen bleiben.

      Kontaktbeschränkungen: Ab heute sind private Treffen nur noch mit Personen aus einem weiteren Haushalt und maximal zu Fünft erlaubt. Ausnahmen sind dann an den Weihnachtstagen und an Silvester möglich. Im Grundsatz sind dann Treffen mit Familienmitgliedern oder Freunden aus unterschiedlichen Haushalten zu maximal Zehnt erlaubt. In beiden Fällen werden Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt. In Bundesländern oder auch regionalen Hotspots mit besonders hohen Infektionsraten kann es bei den engeren Regeln bleiben. So hat Berlin bereits beschlossen, dass hier auch an Weihnachten und Silvester die Obergrenze fünf Personen bestehen bleibt.

      Schulferien: Bund und Länder einigten sich auf ein Vorziehen der Weihnachtsferien. Sie sollen bundesweit am 19. Dezember beginnen.

      Böllerverbot: Auf belebten Plätzen und Straßen, aber nur dort, soll es bundesweit ein Böllerverbot geben. Die örtlich Behörden sollen die betroffenen Plätze und Straßen bestimmen. Ein generelles Verkaufsverbot für Böller und Feuerwerk gibt es nicht.

      Schul-Unterricht: In Corona-Hotspots mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen („Inzidenz) gilt auch für Schüler ab Klasse 7 eine Maskenpflicht im Unterricht. Ausgenommen werden können Schulen ohne Infektionsgeschehen. Bund und Länder vereinbarten zudem, ab einem Inzidenzwert von 200 für Jahrgänge ab der 8. Klasse Hybridunterricht — das bedeutet eine Teilung von Klassen und deren Unterrichtung in der Schule und ggf. digital im Wechsel – einzuführen.

      Regelverschärfung in besonders betroffenen Hotspots: Länder „mit einem besonders hohen Infektionsgeschehen in Hotspots sollen regional die Regelungen verschärfen. Als Definition von „besonders hoch einigte sich die Runde nach langen Debatten auf eine Inzidenz von über 200.

      Lockdown-Lockerung: Länder mit weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen und einer gleichzeitig sinkenden Inzidenz haben die Möglichkeit, die Regelungen zu lockern.

      Einzelhandel: Bislang gilt, dass in allen Geschäften ein Kunde pro 10 Quadratmeter erlaubt ist. Für Kaufhäuser und Einkaufszentren ab 800 Quadratmetern Verkaufsfläche soll künftig die schärfere Vorgabe von einem Kunden je 20 Quadratmeter gelten. Für alle anderen Geschäfte unter 800 Quadratmetern gilt weiterhin ein Kunde pro 10 Quadratmeter.

      Bahnfahrten: In den Wintermonaten werden in Fernzügen der Deutschen Bahn nur noch die Fensterplätze buchbar sein. In Bereichen für mehr als zwei Personen sollen die Fahrgäste nur noch über Kreuz sitzen dürfen.

      Übernachtung an Weihnachten: Generell ist auch an Weihnachten nicht erlaubt, für private oder touristische Zwecke in Hotels zu übernachten. Neun Bundesländern machen aber Ausnahmen für Familienbesuche.

      Wirtschaftshilfen: Die Überbrückungshilfen III wurden bis Mitte kommenden Jahres verlängert. Dazu wird die Novemberhilfe bis 20. Dezember verlängert. Unternehmen, die von einer Schließung betroffen sind, bekommen 75 Prozent des Vorjahresumsatzes, also von November und Dezember 2019.

      Schulbusse und Krankenhäuser: Die Länder forderten vor dem Corona-Gipfel mehr Geld für eine bessere Beförderung von Schülern und für Krankenhäuser. Bei beiden Themen haben sich Bund und Länder auf einen Kompromiss geeinigt: Über eine bessere Krankenhausfinanzierung sollen zu einem späteren Zeitpunkt das Bundesgesundheitsministerium, die Gesundheitsminister-Konferenz und ein Beirat entscheiden. Beim Thema Schulen sollen sich ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt die Verkehrsminister der Länder mit dem Bundesverkehrsministerium einigen.

      Alle Beschlüsse im Original zum Nachlesen als Download

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